Der Garten kann auch mit dem Computer gewässert werden (Foto: Pixabay / Peggychoucair)

Wie sinnvoll ist "Smart Gardening"?

Katja Preißner   19.10.2018 | 09:49 Uhr

Während Gartenzeitschriften und Landleben boomen, Handarbeiten und Selbermachen wieder in sind, erfindet die Industrie jede Menge technische Geräte, die die Gärtnerinnen und Gärtner "entlasten" sollen. Einer der neuen Modebegriffe heißt „Smart Gardening“. SR 3-Reporterin Katja Preißner hat sich das Phänomen mal aus der Nähe angesehen.

Die schöne neue Gartenwelt heißt übersetzt „schlaues Gärtnern“ und meint Geräte, die digital vernetzt sind und von Sensoren ihre Befehle bekommen. Klingt toll, aber schon die Einzelteile haben Tücken, zum Beispiel der Mähroboter.

Geräte mit "Kinderkrankheiten"

Katja Preißner hat einen Mähroboter ausprobiert. Er knallte gegen ihren Fuß. Bei einem Erwachsenen passiert nichts. Die Stiftung Warentest meint aber, für krabbelnde Kleinkinder und Tiere könnte so was problematisch werden.

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Rasenroboter gehören auch zum "Smart Gardening" (Foto: pixabay / MonikaP)
Audio [SR 3, Katja Preißner, 19.10.2018, Länge: 04:34 Min.]
Rasenroboter gehören auch zum "Smart Gardening" (Foto: pixabay / MonikaP)

Bewässerungscomputer sollen dafür sorgen, dass der Rasen regelmäßig gewässert wird. Regelmäßig bedeutet aber auch: Er wird womöglich kurz vor einsetzendem Regen gewässert. Also muss der Computer auch noch mit einer Wetter-App verbunden werden. Vorausgesetzt natürlich, dass sie auch verlässlichlich ist.

Schließlich kann es auch passieren, dass sich Funkverbindungen gegenseitig stören. Die Hoffnung der Gärtner, die sie nutzen und entwickeln ist aber, dass das nur Kinderkrankheiten sind.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Bunte Funkminuten" auf SR 3 Saarlandwelle am 19.10.2018 berichtet.

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