Kochen in der Maimühle Per (Foto: SR/Barbara Grech)

Lachsforelle mit Fenchelrösti und roter Bete

Fisch aus der Region

Barbara Grech  

Zur gesunden Ernährung gehört auch Fisch. Doch gerade der Meeres-Fisch ist in Verruf geraten, weil die Meere überfischt sind. Deshalb kommt der Süßwasserfisch wieder in Spiel - zumal dies auch noch eine regionale Alternative ist. Barbara Grech ist mit Holger Gettmann von Slow Food aus diesem Grund nach Perl gefahren, denn dort kommt im Restaurant Maimühle regionaler Fisch auf den Teller.

Sendung: Samstag 01.02.2020 11:00

Forelle, Zander und Co.: Zurück zu regionalen Produkten ist in Zeiten überfischter Meere nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten von Vorteil, auch geschmacklich sind die einstigen Klassiker ein Genuss. Doch erstmal muss man wissen, wo man die Fluss- und Teichbewohner am besten kaufen.

Kleine Warenkunde

Im saarländischen Handel sei es zwar schwierig mit der Vermarktung, sagt Holger Gettmann von Slow Food. Allerdings könne man auf einzelne private Züchter zurückgreifen. Diese seien zum Beispiel auf Märkten und in einzelnen Läden in Saarlouis, Dillingen und Saabrücken vertreten, so der Ernährungsexperte. Von besonders guter Qualität sei der Fisch aus dem Hunsrück, zum Beispiel hinter Saarburg in Richtung Luxemburg und Mosel. Dort befände sich das beste Wasser, sagt Gettmann. Neben der Forelle sind auch Stör, Zander und Karpfen wieder erhältlich und finden vermehrt Abnehmer.


Zweierlei Lachsforelle mit Fenchelrösti und roter Beete


"Kappes, Klöße, Kokosmilch": Lachsforelle aus der Region
Audio [SR 3, Barbara Grech, 01.02.2020, Länge: 05:04 Min.]
"Kappes, Klöße, Kokosmilch": Lachsforelle aus der Region

Gewürzlachsforelle

Zutaten
500g Lachsforelle,
150g Meersalz,
100g Zucker,
10g schwarzer Pfeffer,
10g Fenchelsamen,
10g Koriander,
10g Senfkörner,
5g Kardamon,
1 Bund Dill,
1 Bio-Orange

Zubereitung
Alle Gewürze im Mörser zerkleinern. Dill fein hacken. Orangenschale abreiben. Alle Gewürze/Kräuter mischen und ca. die Hälfte auf ein Blech geben. Die filetierte Lachsforelle darauf geben. Restliche Gewürzmischung auf die Lachforelle verteilen. Mit Folie abdecken, mit Konservendosen beschweren und 1-2 Tage kalt stellen. Anschließend die Würzmischung entfernen und in sehr dünne Scheiben schneiden.

Fenchelrösti

Rösti (Foto: Barbara Grech)

Zutaten (für 4 Portionen)
1 Knolle Fenchel,
400g Kartoffeln,
1 Ei,
2 EL Öl,
Salz,
Pfeffer,
Muskat,
Zimt

Zubereitung
Die geschälten Kartoffeln und die Fenchel-Knolle mit der Gemüsereibe grob reiben. Alles mit Salz, Pfeffer und Musikat würzen und ca 5 Minuten ziehen lassen. Dann die Masse im Geschirrtuch gut auspressen. Flüssigkeit wegschütten. Ein Eigelb mit Zimt und etwas fein gehacktem Fenchelgrün mischen, dazugeben und vermengen. In einer Pfanne Pflanzenöl erhitzen und portionsweise kleine Rösti aus der Masse kross ausbacken.

Rote Bete

Zutaten
2 Knollen Rote Bete,
Leindotteröl,
Meersalz

Zubereitung
Rote Bete waschen und in Wasser kochen bis sie gar ist. Tipp: Statt mit dem Messer zu schälen, kann man die rote Bete gleich nach dem Kochen noch warm mit den Händen von der Schale befreien. Anschließend auskühlen lassen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Mit etwas Öl und Meersalz marinieren.

Teller anrichten

Weitere Zutat
1 Packung fertig zubereiteter Stremel-Lachs

Lachsforelle mit Rösti und rote Bete (Foto: Barbara Grech)

Zwei kleine Fenchelrösti mittig auf den Teller legen. Die Scheiben der Lachforelle und der roten Bete werden auf den Röstis angerichtet. Der Stremel ist bereits küchenfertig und wird einfach in kleine Stücke gezupft und grob über das Gericht gestreut. Zur Dekoration eignet sich eine Zitronenscheibe und Kresse.


Weitere Rezeptidee


Zander und Bachforelle

Kappes, Klöße, Kokosmilch: Fisch aus der Region
Zander und Bachforelle

Die Kochsendung "Kappes, Klöße, Kokosmilch" - immer samstags in der Sendung "Bunte Funkminuten" auf SR 3 Saarlandwelle.

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