Shampoo im Supermarktregal (Foto: dpa / Justin Lane)

Plastikfasten im Badezimmer

  01.03.2018 | 11:45 Uhr

In der Fastenzeit verzichten viele auf bestimmte Lebensmittel oder das Auto. Umweltverbände haben dazu aufgerufen, auch auf Plastik zu verzichten. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Plastik versteckt sich fast überall - vor allem auch im Badezimmer - Beispiel Zähneputzen. SR 3-Reporter Marc-André Kruppa wollte es trotzdem versuchen. Im Studiogspräch erzählt er von seinen Erfahrungen.

Plastik ist im Alltag kaum noch wegzudenken. Wer durch sein Badezimmer streift, findet, neben den Kunststoffverpackungen, verstecktes Plastik, denn in vielen Kosmetikartikeln wird Mikroplastik verarbeitet zum Beispiel in Zahnpasta.

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Studiogespräch: "Bei Badproduken kann man vieles auch selbst herstellen"
Audio [SR 3, Studiogespräch: Carmen Bachmann/Marc-André Kruppa, 01.03.2018, Länge: 02:55 Min.]
Studiogespräch: "Bei Badproduken kann man vieles auch selbst herstellen"
Plastik versteckt sich fast überall - vor allem auch im Badezimmer - Beispiel Zähneputzen. SR 3-Reporter Marc-André Kruppa wollte es trotzdem versuchen. Im Studiogspräch erzählt er von seinen Erfahrungen.

Doch eigentlich war Kunststoff nie als Einwegverpackung oder ähnliches gedacht, da das robuste Material lange haltbar ist. Man kann jedoch übermäßigen Plastikmüll vermeiden oder sogar komplett auf Plastik verzichten, in dem man beispielsweise Deodorants aus Kakaobutter, Natron oder ätherischen Ölen selbst herstellt. Auch WC-Reiniger kann man einfach aus Speisestärke, Zitronensäure und Wasser mischen. Wer auf Plastikzahnbürsten verzichten will, kann zum Beispiel in Unverpackt-Läden Zahnbürsten aus Bambus kaufen. Außerdem gibt es Zahntabletten, die kein Mikroplastik enthalten.

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3 Sendung "Bunte Funkminuten" am 01.03.2018 berichtet.

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