Laubbläser (Foto: dpa)

Wie man am besten dem Herbstlaub zu Leibe rückt

mit Informationen von Renate Wanninger   08.10.2021 | 09:45 Uhr

Es ist wieder soweit. Auf den Gehwegen, in den Parks und natürlich auch in den Gärten: Überall liegt das Laub. Und alljährlich gibt es die Diskussion um den Einsatz von Laubbläsern - Geräte, die mitunter einen Höllenlärm machen.

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Während die einen froh sind, dass sie nicht mehr mühsam mit dem Rechen dem Laub zu Leibe rücken müssen, sind die anderen genervt, denn Laubsauger bzw. Laubbläser machen ordentlich Lärm. Bei Kombigeräten, die das Laub einsaugen und gleich auch noch kleinhäckseln, besteht zudem die Gefahr, dass kleinere Tiere wie Insekten oder auch zum Beispiel Mäuse gleich mit gehäckselt werden.

Spannendes über Laub
Audio [SR 3, (c) SR Katja Preißner, 08.10.2021, Länge: 01:21 Min.]
Spannendes über Laub

Mit vielen Geräten kann man das Laub sowohl einsaugen, als auch mit Luft "zusammenfegen". Der Fachmann vom Baumarkt empfiehlt: Immer erst das Laub mit der Luft zusammenmachen und dann den Laubhaufen absaugen, sonst läuft man jedem einzelnen Blatt hinterher.

Elektro oder Benzin?

Ob man besser mit einem Benzinbläser oder einem Elektrobläser mit Akku arbeitet, hängt von der Größe der Fläche ab. Im Grunde kann man sagen: Benzinbläser sind dort sinnvoll, wo es um eine sehr große Fläche geht. Mit den Benzingeräten ist man flexibler, sie sind aber auch deutlich schwerer und lauter als die Elektrogeräte und produzieren zudem Abgase.

Der Nachteil der Akkugeräte ist: Die Laufzeit ist begrenzt. Bei leistungsstärkeren Geräten (80 Volt) gibt es deshalb häufig die Möglichkeit, einen zweiten Akku dazu kaufen. Diese Geräte gebe es es allerdings nur als Laubbläser und sie sind teuer, so der Experte vom Baumarkt. Ein 12,5 Ampère-Akku koste 700 Euro, dann habe man aber Power für sechs bis sieben Stunden.

Fazit

Wer nur den Gehweg oder ein kleines Stück Garten vom Laub befreien will, sollte zum Besen bzw. zum Laubrechen greifen, denn bei kleinen Flächen ist man damit genauso flott wie mit einem Laubbläser. Zudem ist es deutlich kostengünstiger, und man hat auch noch gleich Bewegung an der frischen Luft.

Wer eine größere Fläche vom Laub befreien muss, sollte besser den Laubbläser als den Laubsauger einsetzten. Das Laub sollte trocken sein, denn dann funktioniert das ganze besser. Zudem sollte das Gerät stufenlos einstellbar sein.

Ein Thema auch in den Sendungen "Guten Morgen" und "Region am Nachmittag" am 08.10.2018 auf SR 3 Saarlandwelle.

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