Eine Frau mit gesenktem Kopf telefoniert am Schreibtisch und fasst sich an die Stirn.  (Foto: picture alliance / photothek | Thomas Trutschel)

Die Kunst des Fokussierens

Alexandra Karr-Meng / Onlinefassung: Jil Kalmes   19.09.2022 | 10:04 Uhr

Konzentration – also sich ganz intensiv mit nur einer Sache beschäftigen – das fällt uns manchmal echt schwer. Was also tun, wenn man ständig abgelenkt wird? SR-Lebensberaterin Alexandra Karr-Meng hat Tipps und Tricks wie man seine Konzentration verbessern kann.

Man will oder muss sich konzentrieren, doch es klappt einfach nicht. Das kennen wohl einige. Der Tag ist vollgepackt mit Aufgaben, jeder will etwas von einem und ständig wird man von irgendwem unterbrochen oder gestört – da macht der Kopf nicht immer mit.

Doch es gibt Tipps und Tricks, mit denen sich die Konzentrationsfähigkeit verbessern lässt.

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Konzentration: Die Kunst des Fokussierens
Audio [SR 3, Alexandra Karr-Meng, 19.09.2022, Länge: 03:16 Min.]
Konzentration: Die Kunst des Fokussierens

Tipp 1: Gesunder Körper

Ein gesunder Körper sei sehr essenziell, wenn es um den Erhalt oder die Verbesserung der Konzentration geht, sagt Alexander Karr-Meng.

Das bedeutet: Regelmäßig und genügend Wasser trinken, ausreichend Schlaf und gesunde Ernährung. Vor allem sogenanntes Brainfood tut dem Gehirn gut und fördert die Konzentration. Darunter fallen Nüsse, Samen und Lebensmittel, die viel Eiweiß enthalten.

Tipp 2: Strukturen schaffen

Was auch helfe: sich feste Strukturen aufzubauen. Je mehr Strukturen man habe, desto weniger müsse sich das Gehirn anstrengen, um sich Dinge zu merken, rät die Expertin.

Hat man etwa feste Ablageorte für bestimmte Dinge – zum Beispiel Autoschlüssel – so vermeidet man langes Suchen und kann seine Energie auf andere Dinge verwenden. Auch Routinen für wiederkehrende Tagesabläufe haben den gleichen Effekt.

Tipp 3: Störungen abschalten

Hauptkiller für die Konzentration ist, beim Arbeiten immer wieder unterbrochen zu werden. Deshalb solle man jegliche Störungen abschalten oder entfernen, so Alexandra Karr-Meng.

Konkret heißt das: sich in einen ruhigen Raum setzen, Nebengeräusche ausschalten, das Handy zur Seite legen und den Mitmenschen Bescheid geben, dass man nicht gestört werden will.

Konzentration im Alltag

Doch unsere Konzentrationsfähigkeit ist nicht nur bei intensiven Einzelaufgaben gefordert, auch bei alltäglichen Aufgaben oder der Alltagsorganisation ist sie gefragt.

Wenn wirklich gar nichts mehr geht und eine kurzfristige Konzentrationserhöhung gebraucht wird, dann kann Kaugummi kauen helfen. Allerdings hält dieser Effekt bloß etwa zehn Minuten an. Eine weitere Möglichkeit ist, seine Ohren zu reiben – vom Ohrläppchen bis nach oben unter wieder herunter.


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Ein Thema in der Sendung "Bunte Funkminuten" am 19.09.2022 auf SR 3 Saarlandwelle.

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