Hundespielzeug (Foto: pixabay)

Hundespielzeug im Test

Interview: Carmen Bachmann   06.09.2022 | 11:43 Uhr

Hundespielzeug gibt es in allen Farben und Ausführungen. Aber es gibt Unterschiede in der Qualität der Materialien. Die Stiftung Warentest hat eine Auswahl an Spielzeugen auf Schadstoffe untersucht. Carmen Bachmann hat mit Test-Redakteurin Claudia Till über die Ergebnisse gesprochen.

15 typische Hundespielzeuge hat Stiftung Warentest mal genauer unter die Lupe genommen: Bälle, Gummiknochen und Quietschtiere. Diese Produkte bestehen aus Kunststoffen wie Gummi oder Latex. Das Ergebnis: Die Schadstoffbelastung sei häufig zu hoch, sagt Claudia Till von Stiftung Warentest. Anders als bei Kinderspielzeug gebe es für Hundespielzeug keine Schadstoff-Grenzwerte.

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Stiftung Warentest: Hundespielzeuge im Vergleich
Audio [SR 3, Carmen Bachmann, 06.09.2022, Länge: 05:16 Min.]
Stiftung Warentest: Hundespielzeuge im Vergleich

Durchwachsene Ergebnisse

Claudia Till bezeichnet die Ergebnisse der Tests insgesamt als "weder gut noch wirklich schlecht". Zwar seien elf der 15 Produkte völlig unbedenklich und mit den Noten "gut" oder "sehr gut" bewertet worden. Bei den restlichen vier Spielzeugen seien dagegen aber krebserregende Stoffe festgestellt worden. "Die sind mangelhaft, und von denen sollte man lieber Finger, bzw. die Pfoten lassen."

Klare Kauf-Empfehlung

Bei den elf positiv bewerteten Spielzeugen sei für jede Hunde-Vorliebe das geeignete Stück dabei, so Till. Für Hunde, die gerne apportieren, für Hunde, die gerne an etwas zerren, und die quietschende Fleischwurst sei ein sehr gutes Produkt für Hunde, die gerne auf etwas rumkauen.

Die richtige Auswahl des Spielzeugs

Bei der Auswahl des Spielzeugs sollte man darauf achten, dass es zu der Größe des Hundes passt, erklärt Claudia Till. Darauf müsse man vor allem bei Bällen achten. "Hunde fangen Bälle gerne aus der Luft und da passiert es eben schnell mal, dass so ein Ball, wenn er zu klein ist, hinten in den Rachen rutscht." Daran könnte ein Hund sogar ersticken, warnt die Test-Redakteurin.

Auf Flummies sollte man deswegen komplett verzichten. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte nur Bälle kaufen, an denen eine Kordel befestigt ist, um im Notfall noch selbst eingreifen zu können.

Ein Thema in der Sendung "Bunte Funkminuten" am 06.09.2022 auf SR 3 Saarlandwelle.

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