Kardiologie (Foto: pixabay (CC0))

Der plötzliche Herztod

Interview: Eberhard Schilling, Dr. Florian Custodis, Chefarzt der Inneren Medizin der Kardiologie Winterbergklinikum   28.10.2019 | 11:45 Uhr

Am 1. November starten die bundesweiten Herzwochen. In diesem Jahr sind bedrohliche Rhythmusstörungen das Thema, die zu einem plötzlichen Herztod führen können. Im SR-Interview beschreibt Dr. Florian Custodis, Chefarzt der Inneren Medizin der Kardiologie am Winterbergklinikum, was man unter bedrohlichen Herzrhythmusstörungen versteht, welche Untersuchungen es gibt und wie man selbst vorbeugen kann.

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Interview: "Nicht immer kommt es im Vorfeld zu Beschwerden"
Audio [SR 3, Interview: Eberhard Schilling, 28.10.2019, Länge: 05:33 Min.]
Interview: "Nicht immer kommt es im Vorfeld zu Beschwerden"

"Der plötzliche Herztod kann jeden treffen", sagt Dr. Florian Custodis. Am häufigsten komme er jedoch bei Menschen im mittleren und höheren Lebensalter vor. Das Phänomen heiße so, "weil Betroffene in vielen Fällen einfach plötzlich tot umfallen", so der Kardiologe. Häufig - aber nicht immer - gebe es im Vorfeld auch Beschwerden wie Schmerzen in der Brust oder Atemnot.

Aber nicht jede Herzrhythmusstörung ist gleich bedrohlich. Es gebe viele Arten, die zwar störend, aber gutartiger Natur seien, so Dr. Custodis. Eine bedrohliche Herzrhythmusstörung sei jedoch zum Beispiel das Herzkammerflimmern, "das zum Herzstilland und damit zum plötzlichen Herztod führen kann."

Klarheit könne eine grundlegende Untersuchung bringen, sagt der Kardiologe. Dazu gehörten das Abhören, ein EKG, oftmals auch ein Belastungs-EKG und ggf. verschiedene Zusatztests wie zum Bespiel ein Herz-Ultraschall.


Die Herzwochen 2019


www.herzstiftung.de
Herzwochen "Bedrohliche Rhythmusstörungen"
Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod? Antworten auf diese Frage gibt es im Rahmen der diesjährigen Herzwochen. Allgemeinde Hinterrundinformationen und welche Veranstaltungen im Saarland dazu angeboten: www.herzstiftung.de.

Ein Thema in den "Bunten Funkminuten" am 28.10.2019 auf SR 3 Saarlandwelle

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