Bratwurst auf dem Grill (Foto: dpa)

Grillen im Freien: Worauf muss man achten?

  09.07.2018 | 11:40 Uhr

Landauf, landab wird wieder gegrillt und geschwenkt. Damit aus dem Grillspaß jedoch kein Desaster wird, sollten Grillmeister einige Regeln beachten.

Während Grundstücksbesitzer grundsätzlich auf ihrem Land grillen dürfen, ist das für Mieter in Mehrfamilienhäusern nicht selbstverständlich. Ob sie auf ihrer Terrasse oder ihrem Balkon grillen dürfen, hängt nach Angaben des Saarländischen AnwaltVereins (SAV) vom Vermieter ab: "Vermieter dürfen ihren Mietern im Mietvertrag oder in der Hausordnung das Grillen verbieten", so Rechtsanwalt Olaf Jaeger, Präsident des SAV.

Wer trotz Grillverbot grillt, muss mit Konsequenzen rechnen. Möglich sind laut SAV Verwarnungen, Geldbußen und im schlimmsten Fall sogar die fristlose Kündigung des Mietvertrags.

Ist der Grillspaß erlaubt, gibt es trotzdem einiges zu beachten. Um die Nachbarn nicht durch Qualm oder Rauch zu belästigen, empfiehlt der SAV das Grillen auf einem Elektro- beziehungsweise Gasgrill. Außerdem muss von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr die Nachtruhe eingehalten werden.

Müll und Kohlereste nicht vergessen

Auch wer in der freien Natur oder in einem Park grillen möchte, muss sich an Regeln halten. Gegrillt werden darf nur dort, wo die Grillerlaubnis sichtbar ist, zum Beispiel durch ein Schild. Wer hingegen ohne Erlaubnis in der freien Natur ein Feuer macht, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Besonders teuer wird es in Naturschutzgebieten. Dort droht laut Bußgeldkatalog ein Bußgeld zwischen 50 und 2500 Euro. In jedem Fall sollten Müll und Kohlereste nach dem Grillen mitgenommen und entsorgt werden.


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Über dieses Thema wurde auch in der "Region am Mittag" am 09.07.2018 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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