Reisen und Freizeit Messe 2019 mit der größten Fahrrad- und E-Bike-Ausstellung im Saarland.  (Foto: Michael Fleck)

Diebstahlrisiko bei Pedelecs minimieren

Patrick Wiermer   31.10.2020 | 11:15 Uhr

E-Bikes und Pedelecs sind mittlerweile sehr beliebt. Sie kosten mehr als "normale" Fahrräder. Diese können zwar auch geklaut werden, die teureren Elektro-Ausgaben sind für Diebe besonders interessant.

Auto & Verkehr: Diebstahlrisiko bei Pedelecs minimieren
Audio [SR 3, Patrick Wiermer, 31.10.2020, Länge: 02:57 Min.]
Auto & Verkehr: Diebstahlrisiko bei Pedelecs minimieren

Der St. Johanner Markt in Saarbrücken ist ein typischer Hot Spot für Fahrraddiebstähle. Aktuelle Zahlen gibt es nicht. Rund 500 Fahrraddiebstähle wurden zuletzt in Saarbrücken angezeigt, die Dunkelziffer liegt höher. Was taugt nun ein Fahrradschloss und was nicht? Einfache Spiralschlösser schon mal nicht.

Bügelschlösser seien recht sicher, heißt es bei der Kontaktpolizei. Wer Rahmen und Hinterrad sichert und eine Sicherung gegen Wegtragen, hat schon ziemlich viel richtig gemacht. Das Schloss sollte auf jeden Fall hoch angebracht werden, damit Diebe nicht über den Boden die Hebelwirkung verstärken können. Gut seien Schlösser aus gehärtetem Stahl, Falt- oder eben Bügelschlösser. Eine ummantelte Kette schütze immerhin den Lack. Ein gutes Schloss sei bei hochwertigen E-Bikes sinnvoll und das könne auch schon mal 100 Euro kosten.

Effektiv sind auch GPS-Tracker, mit denen gestohlene Fahrräder per Handy-App geortet werden können. Vor allem bei neuen E-Bikes sind die Tracker schon verbaut. Sie können aber auch für ein paar Euro nachgerüstet werden, natürlich so, dass die Täter das auf den ersten Blick nicht erkennen können.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Bunte Funkminuten" auf SR 3 Saarlandwelle am 31.10.2020 berichtet.

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