Symbolbild: Verdauung (Foto: Pixabay)

Wie eine gute Darmflora sogar die Laune verbessert

Mit Informationen von Renate Wanninger   13.09.2021 | 11:55 Uhr

Wenig Zucker, wenig Alkohol, viele Ballaststoffe: Auf diese Weise kann jeder dafür sorgen, dass im Darm das richtige Gleichgewicht an Bakterien herrscht. Dann geht es nicht nur dem Körper, sondern auch der Psyche gut.

Ratgeber: Darmgesundheit
Audio [SR 3, Renate Wanninger, 13.09.2021, Länge: 04:44 Min.]
Ratgeber: Darmgesundheit

Ist die Rede von Bakterien, geht es meist um Hygiene oder Krankheiten und wie man sie vermeidet. Für den Darm aber spielen die Milliarden Baktieren, die sich darin tummeln eine wichtige Rolle. Insgesamt konnten 1400 Arten dieser Mikroorganismen identifiziert werden. Jeder Mensch hat aber andere Bakterien, so dass ein Mann oder eine Frau etwa 160 Arten im Darm haben kann. Sie helfen dem Körper, gesund zu bleiben.

Die Bakterien im Darm produzieren Stoffwechselprodukte, von denen die Schleimhautzellen des Darms ernährt werden. Diese wiederum bilden 80 Prozent des Serotonins. Das ist bekannt, das sorgt für gute Laune. Fehlt Serotonin, kann das zu Depressionen führen. Außerdem sorgen die Bakterien im Darm auch für den Aufbau von Vitaminen.

Davon hängt auch ab, ob unser Immunsystem fit genug ist, um uns vor Krankheiten zu schützen. Da hilft es, kalt zu duschen, vor allem aber eine ausgewogenen Ernährung, die eine gesunde Darmflora ermöglicht. Fachleute können feststellen, ob dieses Gleichgewicht stimmt.


Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Bunte Funkminuten" auf SR 3 Saarlandwelle am 13.09.2021 berichtet.

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