Mitarbeiterin in einem Callcenter. (Foto: dpa)

Vorsicht vor Werbeanrufen und falschen Rechnungen

  02.12.2019 | 13:00 Uhr

Kunden von Telekommunikationsunternehmen werden immer wieder telefonisch auf neue Angebote aufmerksam gemacht. Noch schlimmer ist es, wenn der Kunde plötzlich eine Auftragsbestätigung oder eine Rechnung für ein Produkt erhält, dass er nie bestellt hat. Die Verbraucherzentrale rät dazu, sofort schriftlich Widerspruch einzulegen.

Firmen verlieren nur ungern Kunden. Deswegen rufen immer wieder Telekommunikationsunternehmen nach Kündigungen bei ihren Kunden an, um sie mit neuen Angeboten zurückzugewinnen. Das dürfen sie aber eigentlich gar nicht, erklärt Désirée Fuchs von der Verbraucherzentrale Saarland. Zwar dürfen die Unternehmen anrufen, um über einen laufenden Vertrag zu informieren, Werbeanrufe sind hingegen verboten. In diesem Fall sollte man das Gespräch am besten sofort beenden. Hat man sich trotzdem überreden lassen, kann man auch im Nachhinein schriftlich Widerspruch einlegen.

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Ärger um Betrugsmasche von Telekommunikationsunternehmen
Audio [SR 3, Nadja Dominik, 02.12.2019, Länge: 03:07 Min.]
Ärger um Betrugsmasche von Telekommunikationsunternehmen

Schriftlich Widerspruch einlegen

Ebenfalls verboten ist die Masche, ohne Bestellung Auftragsbestätigungen oder Rechnungen an den Kunden zu schicken. Wer solch ein Schreiben erhält, sollte laut Verbraucherzentrale schnell reagieren und schriftlich Widerspruch einlegen – am besten per Einschreiben.

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3-"Region am Mittag" vom 02.12.2019 berichtet.

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