Elizabeth Warren, demokratische Senatorin und Kandidatin für die Demokraten in Massachusetts (Foto: picture alliance/Michael Dwyer/AP/dpa)

"Demokraten können nun dem Präsidenten Forderungen stellen"

Michael Friemel / Torsten Teichmann   07.11.2018 | 06:40 Uhr

Bei den so genannten „Midterm-Wahlen“ in den USA konnten die Demokraten Sitze gut machen. Im Repräsentantenhaus stellen sie nun die Mehrheit. Die Republikaner haben dagegen im Senat, der zweiten Kammer des US-amerikanischen Parlamentes, weiterhin die meisten Sitze.

SR 3-Moderator Michael Friemel hat mit USA-Korrespondent Torsten Teichmann über den Ausgang der Wahlen und der Bedeutung für die künftige Politik von US-Präsident Trump gesprochen.

Normalerweise seien diese Midtermwahlen furchtbar langweilig, sagte Torsten Teichmann. Dieses Mal aber hätte es eine sehr große Wahlbeteiligung gegeben. Viele hätten sich vor den Wahlen gesagt, es müsse mehr Kontrolle für Präsident Trump geben.

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Im Senat bleibt es bei der Mehrheit der Republikaner (Foto: SR)
Audio [SR 3, Michael Friemel / Torsten Teichmann, 07.11.2018, Länge: 02:47 Min.]
Im Senat bleibt es bei der Mehrheit der Republikaner (Foto: SR)
Bei den so genannten „Midterm-Wahlen“ in den USA haben die oppositionellen Demokraten die Nase vorn. Dagegen haben die Republikaner im Senat, der zweiten Kammer des US-amerikanischen Parlamentes, weiterhin die Mehrheit. SR 3-Moderator Michael Friemel hat mit USA-Korrespondent Torsten Teichmann über den Ausgang der Wahlen und der Bedeutung für die künftige Politik von US-Präsident Trump gesprochen.

Die Demokraten könnten im Falle des tatsächlichen Wahlsieges Untersuchungsausschüsse einsetzen, sie könnten etwa verlangen, dass der Präsident seinen Steuerbescheid vorlege. Eines habe die Wahl allerdings ganz bestimmt nicht gebracht: ein Ende der Polarisierung.


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Für Trump wird es komplizierter
Im Senat behalten die Republikaner ihre Mehrheit, im Repräsentantenhaus nicht. Hier konnten die Demokraten mehrere umkämpfte Wahlkreise holen. Für US-Präsident Trump heißt das: Einfach "durchregieren" geht nicht mehr.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 07.11.2018 berichtet.

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