Ruprecht Polenz (CDU) (Foto: dpa)

Ruprecht Polenz begrüßt strengere Vorschriften

Frank Hofmann   26.03.2021 | 07:59 Uhr

Dürfen Bundestagsabgeordnete auch Geschäftsleute sein? Wie offen sollten sie mit ihren Nebenverdiensten umgehen müssen? Darüber wurde jetzt im Bundestag abgestimmt. Über die "Transparenzregeln für Abgeordnete" hat Frank Hofmann mit Ruprecht Polenz gesprochen, dem ehemaligen Generalsekretär der CDU, der selbst fast 20 Jahre Bundestagsabgeordneter war.

Ruprecht Polenz zum Thema "Tranzparenzregeln für Abgeordnete"
[SR 3, Frank Hofmann, 26.03.2021, Länge: 04:21 Min.]
Ruprecht Polenz zum Thema "Tranzparenzregeln für Abgeordnete"

In den Augen von Ruprecht Polenz sind strengere Vorschriften in Bezug auf die Transparenz von Nebeneinkünften Bundestagsabgeordneter notwendig. Das Interesse der Bürger an Transparenz sei hier wichtiger als die persönlichen Interessen der Abgeordneten.

Trotzdem sei es auch richtig, dass Freiberufler, die eine Kanzlei, einen Hof oder einen Handwerksbetrieb leiteten, auch hier noch tätig sein könnten, da sie ja immer nur für vier Jahre in den Bundestag gewählt würden, so Polenz. Grundsätzlich schreibe das Abgeordnetengesetz aber vor, dass das Mandat im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen sollte.


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