THW Helfer (Foto: THW/Waerner)

Saarländische THW-Helfer im Libanon dabei

Onlinefassung: Lisa Huth   06.08.2020 | 07:17 Uhr

Nach den verheerenden Explosionen in Beirut läuft die internationale Hilfe an. Das THW ist mit 50 Helfern im Libanon. Darunter sind auch vier Saarländer. Einer von ihnen ist Cedric Schaadt vom THW Ortsverband Nohfelden.

Nur wenige Stunden nach der Explosion in Beirut in der Nacht auf Mittwoch ist Cedric Schaadt alarmiert worden. Dann telefonierte er erstmal ehrenamtliche Helfer ab. Nun gehören vier Saarländer zu den 50 deutschen Helfern, die sich auf den Weg nach Beirut gemacht haben.

Auch vier THWler aus dem Saarland sind zehn Tage mit dabei in Beirut.
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Auch vier THWler aus dem Saarland sind zehn Tage mit dabei in Beirut.

Am frühen Morgen ist das Flugzeug aus Frankfurt mit den Helfern des Technischen Hilfswerks in Beirut gelandet.

Cedric Schaadt vom THW Nohfelden auf seinem ersten Auslandseinsatz.
Audio [SR 3, (c) SR, 06.08.2020, Länge: 01:50 Min.]
Cedric Schaadt vom THW Nohfelden auf seinem ersten Auslandseinsatz.

Sie sind eine Bergungseinheit, die normalerweise nach Erdbeben Menschen aus den Trümmern birgt. Das ist auch ihr Auftrag in Beirut. Für Cedric Schaadt ist es der erste Auslandseinsatz für das THW. In dem Ausmaß hat er so etwas noch nicht erlebt. Er hat sich vorher mit den älteren Kollegen, die mehr Auslandserfahrung haben, ausgetauscht.

Zunächst werden sie eine "Base of operation" aufbauen, quasi einen Heimatstützpunkt. Dort verpflegen sie sich und übernachten auch. Parallel wird ein Trupp das Einsatzgebiet verlegen und schon mit der Suche beginnen.

Die Ermittler im Libanon gehen Vorwürfen der Fahrlässigkeit nach: Im Zentrum steht die jahrelange Lagerung von 2750 Tonnen Ammoniumnitrat im Hafen. Eine nicht näher genannte Zahl von Hafenmitarbeitern stehen inzwischen unter Hausarrest.

Auch Thema in den Morgensendungen von SR 1 und SR 3 Saarlandwelle.

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