Warnstreik der Busfahrer (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

"Es betrifft bei uns im Saarland rund 1000 Busfahrer"

Studiogespräch: Gerd Heger/Yvonne Schleinhege   02.11.2018 | 16:45 Uhr

Welche Auswirkungen ein Streik im Busgewerbe haben kann, das haben wir in den vergangen Wochen schon zu spüren bekommen. Nun droht weiterer Ärger, denn bei der Gewerkschaft Verdi laufen aktuell Urabstimmungen über weitere Streiks. Die Ergebnisse werden für den 8. November erwartet. Im Studiogespräch erläutert Yvonne Schleinhege von der SR-Wirtschaftsredaktion, um was es geht.

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Studiogespräch: "Es betrifft bei uns im Saarland rund 1000 Busfahrer"
Audio [SR 3, Kollegengespräch: Gerd Heger/Yvonne Schleinhege, 02.11.2018, Länge: 03:01 Min.]
Studiogespräch: "Es betrifft bei uns im Saarland rund 1000 Busfahrer"

Am 30. Oktober startete die Gewerkschaft Verdi mit ihren Urabstimmungen über unbefristete Streiks im saarländischen Busgewerbe. Mitglieder in privaten und kommunalen Betrieben sind zur Abstimmung aufgerufen. Die Ergebnisse der Urabstimmungen sollen am 8. November bekannt gegeben werden.

Einen Tag vorher soll es Sondierungsgespräche mit dem Landesverband Verkehrsgewerbe geben. Den kommunalen Arbeitgebern hat Verdi Gespräche für den 9. November vorgeschlagen. Verdi fordert für die Busfahrer unter anderem eine deutliche Erhöhung des Stundenlohns sowie eine Reduzierung der Wochenarbeitstage.

Mehr zum Thema von Yvonne Schleinhege, SR-Wirtschaftsredaktion, im Studiogespräch.

Über dieses Thema wurde auch in der "Region am Nachmittag" am 02.11.2018 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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