Ein Mann läuft an einem SPD-Logo vorbei. (Foto: dpa)

"Jeder weiß, es muss gut überlegt sein"

Frank Hofmann   06.08.2019 | 09:54 Uhr

Wer Zeit hat und schwere Aufgaben liebt, sollte jetzt hellhörig werden. Die SPD sucht einen Parteichef. Voraussetzungen: dickes Fell und eine Handvoll Visionen. Wer macht's bei der SPD? Wer will Parteichef werden? Darüber hat Frank Hofmann mit dem Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke gesprochen.

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Interview: "Jeder weiß, es muss gut überlegt sein"
[SR 3, Frank Hofmann, 06.08.2019, Länge: 03:21 Min.]
Interview: "Jeder weiß, es muss gut überlegt sein"
Interview mit Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke zum SPD-Parteivorsitz

Als eine "Schleudersitzposition" betitelt der Politikwissenschaftler Harald von Lucke den Parteivorsitz der SPD. Jedem Parteimitglied müsse klar sein, dass sich die Sozialdemokraten in einer absolut "krisenhhaften" Situation befänden. Zudem stünden viele große Fragen im Raum, die von dem zukünftigen Parteivorsitz zu beantworten seien, so von Lucke.

Die Zurückhaltung der Politiker aus erster Reihe erklärt sich der Politikwissenschaftler so, dass diejenigen, die "schnell aus der Deckung kommen, schnell verlieren" würden. Habe die Partei allerdings "noch einen Selbsterhaltungswillen", komme kein Kanididat aus zweiter Reihe infrage.


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