Zwei ältere Menschen und Münzen (Foto: pixabay/Alexas_Fotos)

"Dann müsste man Beiträge und Steuern erhöhen"

  21.08.2018 | 07:08 Uhr

Vizekanzler Olaf Scholz von der SPD hat laut über die Rente nachgedacht: Nicht nur bis 2025, sondern gleich bis 2040 müsse das heutige Niveau gesichert werden. Ein Vorstoß, der für viel Diskussion und Kritik sorgt. Doch wie ist der Vorstoß von Olaf Scholz einzuschätzen. Dazu im Interview: der Wirtschaftsforscher Johannes Geyer.

In Deutschland werden in ein paar Jahren deutlich weniger Menschen in die Rentenkasse einzahlen. Dann, vermutlich ab Ende der 2020er Jahre gehen die Babyboomer in den Ruhestand. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) fordert, das heutige Rentenniveau von 48 Prozent eines Durchschnittslohns bis 2040 zu garantieren. Bislang ist eine Sicherung nur bis 2025 vorgesehen.

Sein Vorschlag sorgt für lange Gesichter bei der Union. Dort verweist man auf die Expertenkommission, die - wie im Koalitonsvertrag vereinbart - jetzt ihre Arbeit vertieft und sich ebenfalls Gedanken über die Rente nach 2040 macht.

In der Debatte um eine Stabilisierung der Renten über das Jahr 2025 hinaus ist mittlerweile ein offener Streit in Deutschland ausgebrochen.

Interview: "Dann müsste man Beiträge oder Steuern erhöhen"
Audio [SR 3, (c) SR 3 frank Hofmann, 21.08.2018, Länge: 02:46 Min.]
Interview: "Dann müsste man Beiträge oder Steuern erhöhen"
Wie können die Renten auch in Zukunft stabil bleiben? Welche Probleme können uns auf diesem Weg erwarten? SR3- Moderator Frank Hofmann spricht mit Johannes Geyer vom Dt. Institut für Wirtschaftsforschung über die Rente bis 2040.


Über dieses Thema hat SR 3 Saarlandwelle auch in der Sendung "Guten Morgen" am 21.08.2018 berichtet.

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