Rüdiger Schneidewind, SPD (Foto: SR Fernsehen)

Grundschulen auf Kreisebene?

Quelle: Studiogespräch Caroly Dylla   07.08.2018 | 16:15 Uhr

Am 6. August war Start des neuen Schuljahres im Saarland. Für den Homburger Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind offenbar ein guter Anlass, eine nicht ganz neue Idee wieder zur Debatte zu stellen: Die Landkreise sollten Träger bestimmter Grundschul-Aufgaben werden. Im Studiogespräch erläutert SR 3-Reporterin Carolin Dylla, was dahinter steckt.

Das Land ist für die Lehrer und das generelle Bildungskonzept zuständig – alles andere teilen sich derzeit die Gemeinden und Kreise. Wenn die Landkreise als einzige Verwaltungsebene für die Infrastruktur von Schulen zuständig wären, dann wäre das ein Schritt in Richtung des Ziels, die Bildung im Saarland „aus einer Hand“ zu organisieren, sagt der SPD-Politiker und Homburger Oberbürgermeister.

Den Vorschlag, die Zuständigkeiten zu bündeln sehen manche allerdings kritisch. SR-Reporterin Carolin Dylla hat die Positionen zusammengetragen.

Audio: Studiogespräch mit SR-Reporterin Carolin Dylla

Studiogespräch: "Es geht um die Infrastruktur"
Audio [SR 3, Studiogespräch: Gerd Heger/Carolin Dylla, 07.08.2018, Länge: 02:56 Min.]
Studiogespräch: "Es geht um die Infrastruktur"

Über dieses Thema wurde auch in der "Region am Nachmittag" am 07.08.2018 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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