Die neue Rechtsmedizin der UKS (Foto: SR/Patrick Wiermer)

Uniklinik weiht neue Rechtsmedizin ein

Steffani Balle   20.02.2019 | 14:28 Uhr

An der Uniklinik des Saarlandes in Homburg arbeiten Pathologie und Rechtsmedizin ab sofort unter einem Dach. Am Mittwochmittag ist der Neubau des gemeinsam genutzten Instituts offiziell eingeweiht worden.

Sechs Jahre Planungs- und Bauzeit, 20 Millionen Euro Kosten, das sind die nackten Zahlen zum Neubau. Die ehemalige Pathologie musste dem Neubau des Zentrums für Innere Medizin IMED weichen, die Pathologie war in einem getrennten, sanierungsbedürftigen Gebäude untergebracht. Der Neubau mit der Zusammenlegung erlaubt beiden Disziplinen das Arbeiten auf innovativem Stand und bringt Synergie-Effekte, weil einige Bereiche sowohl von der Pathologie als auch von der Rechtsmedizin genutzt werden können, sagt der ärztliche Direktor der Uniklinik, Wolfgang Reith.

Zum Neubau zählen Technikräume, Obduktionsbereiche, Labore, Hörsaal, Mikroskopiersaal, Archive und Verwaltungsräume beider Institute. Über die Hälfte der Bau-Arbeiten sind nach Angaben des Bauministeriums durch saarländische Firmen ausgeführt worden.

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Neue Rechtsmedizin an der Uniklinik eingeweiht
Neue Rechtsmedizin an der Uniklinik eingeweiht
An der Uniklinikum in Homburg wurde am Mittwochmittag offiziell das neue Gebäude für Pathologie und Rechtsmedizin eingeweiht. Der Neubau hat rund 20 Millionen Euro gekostet. Bereits seit Oktober ist er in Betrieb. SR-Reporter Patrick Wiermer hat sich das neue Gebäude angeschaut und festgestellt, dass die Realität der Pathologie und Rechtsmedizin doch nur wenig mit den Fernsehkrimis gemein hat.

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3-Rundschau am 20.02.19 berichtet.

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