RAG-Vorstand verteidigt Grubenwasserkonzept (Foto: SR)

Konzept zur Senkung der PCB-Werte

Karin Mayer   16.08.2018 | 16:30 Uhr

Die RAG hat ein Problem: Sie muss dafür sorgen, dass die Grenzwerte für den Schadstoff PCB in den Gewässern wieder eingehalten werden. Im Fall des Fischbachs beispielweise. Dort hatte das Umweltministerium acht mal so viel PCB gemessen als zulässig war. Die RAG hat nun ein Konzept vorgestellt.

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RAG will PCB-Werte im Fischbach durch kontinuierliches Pumpen reduzieren
Audio [SR 3, Karin Mayer, 16.08.2018, Länge: 03:01 Min.]
RAG will PCB-Werte im Fischbach durch kontinuierliches Pumpen reduzieren

Die Lösung, die die RAG für die Reduzierung der PCB-Belastung im Fischbach und im Klinkenbach am 16. August präsentiert hat, ist verblüffend einfach: Sie will kontinierlicher pumpen. Das heißt: Das Grubenwasser soll nicht in irgendeiner Form gereinigt oder gefiltert werden, sondern die Schadstoffe sollen besser dosiert werden. Auf diesem Weg will die RAG die Grenzwerte im Fischbach wieder einhalten. Zudem könne dieses Konzept sehr schnell umgesetzt werden, so das Argument. Es werden seitens der RAG aber gleichzeitig auch Absenkbecken über Tage vorbereitet. Das Prinzip sei ähnlich dem von Kläranlagen.

In Reden, wo derzeit knapp 14 Millionen Kubikmeter Grubenwasser gepumt werden, setzt die RAG auf ihr Grubenwasserkonzept. Ob und wann das Konzept genehmigt wird, ist jedoch derzeit noch offen.

Über dieses Thema wurde auch in der "Region am Nachmittag" am 16.08.2018 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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