"Nordumfahrung"- Entwurf 2017 (Foto: SR)

Neuer Vorstoß für die Nordsaarlandstraße

Interview: Gerd Heger/Anke Rehlinger   06.08.2018 | 16:15 Uhr

Im April hatte sich die Bürgerinitiative Nordsaarlandstraße in Merzig in einem Offenen Brief an die Landesregierung gewandt und gefordet, die Nordumfahrung Merzig rasch umzusetzen. Am 6. August hatte Wirtschafts- und Verkehrsministerin Anke Rehlinger die betroffenen Bürgermeister und die Landrätin zu einem Gespräch geladen. Es gehe darum, herauszufinden, "welche Realisierungs-Chancen es jetzt auch tatsächlich gibt", sagt Rehlinger. im SR-Interview erläutert sie die Möglichkeiten.

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Interview: "Es geht jetzt um eine alternative Trassenführung"
Audio [SR 3, Interview: Gerd Heger, 06.08.2018, Länge: 03:01 Min.]
Interview: "Es geht jetzt um eine alternative Trassenführung"
Im SR 3-Interview erläutert Wirtschafts- und Verkehrsministerin Anke Rehlinger die Möglichkeiten einer neuen Trassenführung für die Nordsaarlandstraße.

2014 hieß es: Die Nordsaarlandstraße ist derzeit nicht machbar. Nun kommt aber wieder Bewegung in die Sache. Letztendlich sei die gesamte Nordsaarlandstraße eine Achsenverbindung der A8 zur A1. Und eine Nordumfahrung Merzig werde ja schon seit vielen Jahren diskutiert, sagte die saarländische Wirtschafts- und Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD). Der politische Wille für die Nordumfahrung sei immer da gewesen. Nun gehe es um eine alternative Trassenführung, die vor Mettlach links in den Wald und dann zur Autobahn führen könnte, so Rehlinger. "Das ist das Stück, über das wir jetzt reden und das müsste auch komplett neu gebaut werden."

Dabei müsse natürlich auch geprüft werden, ob die neue mögliche Variante überhaupt attraktiv genug sei - dazu soll nun eine qualifizierte Verkehrszählung durchgeführt werden, so Rehlinger. Und auch die Vereinbarkeit mit den Vorgaben des Naturschutzes müsse überprüft werden werden.

Über dieses Thema wurde auch in der "Region am Nachmittag" am 06.08.2018 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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