Amtsantritt von Jörg Aumann in Neunkirchen (Foto: SR)

Aumann fordert neues Leitbild für Neunkirchen

Stephan Deppen / Onlinefassung: Anne Staut   17.01.2020 | 08:03 Uhr

Vor rund 400 geladenen Gästen hat der neue Neunkircher Oberbürgermeister Jörg Aumann am Donnerstag für ein neues Leitbild für Neunkirchen geworben. Auf seinem ersten Neujahrsempfang forderte er unter anderem, dass eine Zweigstelle der Autobahngesellschaft des Bundes in Neunkirchen angesiedelt wird.

Neunkircher OB will neues Leitbild für die Stadt
Audio [SR 3, Stephan Deppen, 17.01.2020, Länge: 00:51 Min.]
Neunkircher OB will neues Leitbild für die Stadt

In der Neunkircher Gebläsehalle hat Oberbürgermeister Aumann (SPD) die Bürger dazu aufgerufen, gemeinsam eine Vision von Neunkirchen 2030 zu entwerfen. Stadtentwicklung, Digitalisierung, Migration, Unterstützung örtlicher Unternehmen, Umweltschutz und Chancengerechtigkeit in der Bildung lauten die allgemeinen Stichworte dazu.

Weitere Grundschule geplant

Aber Aumann wurde auch konkret: Der Bund müsse sich klar zu Klimaschutz und heimischen Schlüsselindustrien bekennen. Berlin und Brüssel müssten den Wandel in der Stahlindustrie aktiv unterstützen. Außerdem forderte der SPD-Politiker, dass eine Zweigstelle der neuen Autobahngesellschaft des Bundes in Neunkirchen angesiedelt werde. Es gehe darum, Arbeitsplätze und Kaufkraft in der zweitgrößten Stadt des Saarlandes zu halten. Auch der Landesbetrieb für Straßenbau hat seinen Sitz in Neunkirchen.

Zudem kündigte Aumann an, eine weitere dreizügige Grundschule einzurichten, die Standortsuche laufe. Darüber hinaus seien zwei weitere Kindertagesstätten in Planung. Der Oberbürgermeister forderte auch die Landesregierung auf, an Neunkirchen zu denken: Die Stadt müsse Krankenhausstandort bleiben.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau vom 17.01.2020 berichtet.

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