Die Saarbahn steht an einer Haltestelle (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Investitionen in ÖPNV geplant

Stephan Deppen / Onlinefassung: Anne Staut   15.06.2020 | 17:00 Uhr

Die Coronapandemie hat auch Auswirkungen auf die Mobilität. Vor allem der Öffentliche Personennahverkehr leidet unter der Krise. Der Nachtragshaushalt der Landesregierung soll nun Investitionen im ÖPNV ermöglichen.

50 Millionen für ÖPNV
Audio [SR 3, Stephan Deppen, 15.06.2020, Länge: 03:16 Min.]
50 Millionen für ÖPNV

Der von der Landesregierung Anfang Juni beschlossene Nachtragshaushalt sieht unter anderem auch Investitionen von 50 Millionen Euro in Mobilität vor, vor allem in den ÖPNV. Mit diesem Geld will SPD-Verkehrsministerin Anke Rehlinger unter anderem die Saarbahn weiter ausbauen – bis zum Saarbasar in Saarbrücken. Außerdem soll Geld in den Radverkehr fließen.

Elektrifizierungslücken schließen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hält vor allem Investitionen in den Bahnverkehr für notwendig. So müssten etwa Bahnstrecken weiter elektrifiziert werden. Es gebe viele Elektrifizierungslücken. Verkehrsministerin Rehlinger sieht das Saarland hierbei hingegen bereits gut aufgestellt: "Beim Thema Elektrifizierung haben wir für das Saarland schon einen sehr stattlichen Ausbaubestand, auch im Verhältnis zu anderen Bundesländern."

Außerdem schlägt der VCD einen Saar-Mosel-Lux-Express vor. Dieser Zug könnte von Saarbrücken über Völklingen, Dillingen, Bouzonville und Thionville nach Luxemburg fahren, so Werner Ried vom VCD. Die Entscheidung über ein solches Projekt liegt allerdings nicht nur beim Saarland.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Region am 15.06.2020 berichtet.

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