Gleise der Hochwaldbahn (Foto: SR)

Kampf um Hochwaldbahn

mit Informationen von Patrick Wiermer   15.11.2019 | 12:25 Uhr

Eine breites Bündnis von Eisenbahnfreunden, Parteien und Klimaaktivisten haben in einem Brandbrief an die Landesregierung einen Ausbau der Bahn vor allem im ländlichen Raum gefordert. Das saarländische Verkehrsministerium reagiert eher verhalten.

Die Bundesregierung will etwas gegen den Klimawandel tun. Und dafür soll auch der Regionalverkehr der Bahn demnächst mit 1,2 Milliarden Euro zusätzlich gefördert werden. Vor diesem Hintergrund fordert ein breites Bündnis eine bessere, klimafreundliche Infrastruktur und ein Aufwertung des Nahverkehrs über die Busanbindungen hinaus - vor allem für den ländlichen Raum. Hintergrund sind die Pläne zum Rückbau der Hochwaldbahngleise.

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Kampf um Hochwaldbahn
Audio [SR 3, Patrick Wiermer, 15.11.2019, Länge: 03:05 Min.]
Kampf um Hochwaldbahn

Barke: Hochwaldbahn unwirtschaftlich

Viel Hoffnung für die Hochwaldbahn gibt es laut Verkehrsstaatssekretär Jürgen Barke aber nicht - und zwar aus wirtschaftlichen Gründen. Stattdessen soll auf der Strecke nun ein Radweg gebaut werden.

Ministerium setzt auf Busverkehr

Für den ÖPNV auf dem Land will das Ministerium in Zukunft eher auf mehr ökologisch betriebene Busse setzen. Im urbanen Raum, also an der Saarschiene, sei allerdings ein Comeback der Bahn auf bereits stillgelegten durchaus ein Thema, so Barke.

Heike Kugler vom Förderverein "Bahn und Rad", eine der Initiatorinnen des Brandbriefes, will trotzdem weiter um die Hochwaldbahn und den Regionalverkehr im ländlichen Raum kämpfen.

Ein Thema in der Sendung "Region am Mittag" vom 15.11.2019 auf SR 3 Saarlandwelle.

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