Frau beim Shopping (Foto: pixabay/StockSnap)

"Nicht die großen Kaufhäuser, nur kleinere Geschäfte öffnen"

Interview Michael Friemel / Fabian Schulz vom saarländischen Einzelhandel   16.04.2020 | 06:33 Uhr

Deutschland wird langsam wieder hoch gefahren. Geschäfte bis 800 Quadratmeter sollen wieder öffnen dürfen. Fabian Schulz, der Hauptgeschäftsführer des saarländischen Einzelhandels fordert dagegen, dass auch größere Geschäfte unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen.

Blau-Weiß gekleidete Schaufensterpuppen.
Audio [SR 3, Interview Michael Friemel / Fabian Schulz vom saarländischen Einzelhandel, 16.04.2020, Länge: 04:29 Min.]
Blau-Weiß gekleidete Schaufensterpuppen.

Der saarländische Einzelhandel geht davon aus, dass die Ankündigung der Bundeskanzlerin auch im Saarland übernommen wird. Für Fabien Schulz ist das Licht am Ende des Tunnels. 800 Quadratmeter, das bedeute, nur die kleineren Geschäfte dürften öffen, aber nicht die großen Kaufhäuser. Die Zahl sei umstritten, weil es nur eine willkürliche Zahl sei.

Es sei auch nicht geklärt, so Schulz, ob ein Küchenstudio mit 1000 Quadratmeter 200 Quadratmeter davon abgesperren könne. Ausgenommen seien auch der Buchhandel, der Fahrrad- und Autohandel. Die hätten aber auch nicht unbedingt mehr Kundenfrequenz als etwa ein kleines Möbelhaus. Darum müsse der Handel unabhängig von der Größe aufmachen dürfen. Natürlich müssten die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts eingehalten werden: Linien auf dem Boden, Masken oder Plexiglasscheiben.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 16.04.2020 berichtet.

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