"Wermutstropfen, dass Emmanuel Macron nicht auf der Konferenz sein wird"

"Wermutstropfen, dass Macron nicht auf der Konferenz sein wird"

Michael Friemel im Interview mit Holger Romann / Onlinefassung: Raphael Klein   15.02.2019 | 07:25 Uhr

Am 15. Februar beginnt die Münchner Sicherheitskonferenz. Dort treffen sich Politiker, Militärs und Rüstungshersteller. Dieses Jahr sind allein etwa 30 Staats- und Regierungschefs dabei - jedoch nicht Präsident Macron aus Frankreich und Benjamin Netanjahu aus Israel. Holger Romann spricht im SR 3- Interview über das Ausbleiben wichtiger Staatschefs, die Bedeutung der Konferenz und über zentrale Themen wie das drohende Ende des INF-Vertrages.

Seitens der Veranstalter der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz heißt es, dass es die wichtigste Konferenz der letzten 50 Jahre sei - auch für die Entwicklung der transatlantischen Beziehungen. Es sei deshalb ein schwerer Schlag, dass das französische Staatsoberhaupt Marcron der Konferenz fernbleibe, sagt der BR-Reporter Holger Romann im SR 3-Interview. Eigentlich sei der gemeinsame Auftritt von Macron mit Bundeskanzlerin Merkel zur Rolle Europas in der Weltsicherheitspolitik als einer der Höhepunkte der Konferenz gedacht gewesen. Nun werde Merkel allein zu diesem Thema sprechen.

"Keine Konferenz im klassischen Sinne"

Im Zentrum der der Konferenz stehe der diplomatische Austausch von Regierungsoberhäuptern - auch abseits der öffentlichen Auftritte. Bindende Beschlüsse würden in München nicht gefasst.


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Ein Thema in der Sendung "Guten Morgen" vom 15.02.2019 auf SR 3 Saarlandwelle.

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