Zapfpistole an einer Tankstelle (Foto: dpa)

Autofahrer zahlen für das schöne Novemberwetter

Simin Sadeghi   06.11.2018 | 07:35 Uhr

Nicht nur die Benzinpreise sind hoch, auch der Dieselpreis klettert in rekordverdächtige Höhen.

Schuld sind der trockene Sommer und auch der trockene Herbst. Das sorgt für einen niedrigen Pegel zum Beispiel des Rheins. Wegen des Niedrigwassers kommen die Tankschiffe nicht mehr voll beladen an den Raffinerien an.

Auch langfristig steigen die Preise, heißt es beim ADAC. Und das, obwohl in den vergangenen Wochen der Ölpreis kontinuierlich gesunken sei. Im Saarland sind die Preise besonders hoch. Und wegen der neuen US-Sanktionen gegen den Iran könnten sie insgesamt noch weiter steigen.

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Viele ärgern sich über die hohen Spritpreise.
Audio [SR 3, Simin Sadeghi, 06.11.2018, Länge: 02:12 Min.]
Viele ärgern sich über die hohen Spritpreise.

Manch einer wird so zum Spritpreis-Detektiv, sucht sich die Tankstellen heraus, die zu verschiedenen Tageszeiten die günstigsten Preise haben. Generell gilt: Morgens zwischen sechs und neun sind die Preise am höchsten.

Am besten zwischen 15 und 17 Uhr tanken

Zwischen 15 und 17 Uhr gehen sie runter, und gegen 21 Uhr wird es dann erneut wieder besser.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, aufs Fahrrad umzusteigen. Bei den aktuellen Temperaturen macht das sogar richtig Spaß - und den Spritpreisen können Fahrradfahrer eine lange Nase drehen.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 06.11.2018 berichtet.

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