Diskussion um Gelbe Tonne (Foto: SR)

Tipps für den Umgang mit der Gelben Tonne ab 1. Januar

Lisa Krauser   11.12.2020 | 07:07 Uhr

Die Gelben Säcke sollen im Saarland bald der Vergangenheit angehören. Zu Beginn des kommenden Jahres bekommen 48 von 52 Gemeinden die Gelbe Tonne. Wie läuft diese Umstellung aber genau ab? Und wann geht es wo los?

Gelbe Tonne statt gelber Sack. Das klingt so einfach, wirft aber viele Fragen auf. Das merken auch die Entsorgungsunternehmen, etwa der ZKE in Saarbrücken. Dessen Pressesprecherin, Judith Pirrot, meint, das Thema beschäftige die Menschen sehr. Das erfahre sie in vielen Anrufen.

Wie läuft es mit der Aufstellung?

Tipps für den Umgang mit der Gelben Tonne
Audio [SR 3, Lisa Krauser, 11.12.2020, Länge: 03:50 Min.]
Tipps für den Umgang mit der Gelben Tonne

Im Saarland sind sechs unterschiedliche Entsorger zuständig. Die Einführung läuft überall etwas anders ab. Angefangen beim Starttermin: In den Städten Saarbrücken und St. Wendel, im Saarpfalz-Kreis und im Landkreis Merzig-Wadern geht es wie geplant am 1. Januar los. Im Regionalverband Saarbrücken und in den Landkreisen Sankt Wendel, Neunkirchen und Saarlouis kann es wegen Lieferengpässen Ende März werden.

Bis dahin wird dort weiter, wie gehabt, der Gelbe Sack abgeholt. Wichtig: Alle Saarländerinnen und Saarländer, die jetzt schon eine Gelbe Tonne vor der Tür stehen haben, müssen trotzdem bis zum frühesten Starttermin am 1. Januar noch den Gelben Sack nutzen. Aktiv werden um eine Tonne zu bekommen, muss man in der Regel nicht. Die Entsorger legen die Tonnengröße selbst fest und liefern sie aus. Ausnahme ist der Regionalverband Saarbrücken. Dort muss man dem zuständigen Entsorgungsunternehmen Paulus vorab eine Wunschgröße mitteilen, falls man das nicht schon getan hat.

Wenn die Tonne zu groß oder zu klein ist

Sollte die Größe nicht passen, gilt überall: Die Tonnen können gegen eine andere Größe umgetauscht werden. Die Versorger bitten aber darum, erstmal eine Weile zu testen. Sollte die Tonne dann tatsächlich zu klein oder zu groß sein, kann sie umgetauscht werden. Das kann allerdings etwas dauern. Wer gar nicht weiß, wohin mit der Tonne, kann sie auch mit dem Nachbarn teilen.

Was tun, wes richtig los geht?

Der Müll kann entweder lose in die Tonne geworfen werden oder in einem Müllbeutel. Umweltfreundlicher ist es, auf die Tüte zu verzichten und den Müll lose reinzumachen, dann kann er noch ein bisschen verpresst werden. Wichtig ist, dass der Müllbeutel durchsichtig ist, damit die Entsorger überprüfen können, ob auch der richtige Inhalt drin ist.

Sollte der Müll nicht komplett in die Tonne passen, darf man auch zusätzliche Tüten daneben stellen. Allerdings gilt das nur für die erste Zeit nach der Einführung, Später nehmen die Entsorger Mülltüten neben der Tonne entweder gar nicht mehr mit, oder nur in Ausnahmefällen.

Weitere Infos gibt es hier:

Die meist gestellten Fragen zur richtigen Nutzung, aber auch zur Aufstellung der Tonnen beantworten die Entsorgungsunternehmen auf ihren Homepages, etwa beim ZKE. Welches Unternehmen für welches Gebiet zuständig ist, kann man beim Entsorgungsverband Saar nachschauen.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 11.12.2020 berichtet.

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