Luftaufnahme des Pingusson-Baus (Foto: Alexander M. Groß)

Landtagssausschuss entscheidet über Grundstückskäufe für HTW und HWK

Karin Mayer   08.05.2019 | 12:45 Uhr

Stellen Sie sich vor, sie warten seit Jahren auf einen Neubau. Sie brauchen dringend mehr Platz und wollen sich moderner aufstellen. So geht es der saarländischen Handwerkskammer und der Hochschule für Technik und Wirtschaft seit Jahren. Der Landtagsausschuss für Finanzen und Haushaltsfragen kann nun Schwung in die Sache bringen, indem er geplante Grundstücksverkäufe in Alt-Saarbrücken durchwinkt.

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Landtagssausschuss entscheidet über Grundstückskäufe für HTW- und HWK-Bauprojekte
Audio [SR 3, Karin Mayer, 08.05.2019, Länge: 03:06 Min.]
Landtagssausschuss entscheidet über Grundstückskäufe für HTW- und HWK-Bauprojekte

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Saarbrücken braucht dringend mehr Platz. Auf einer Teilfläche des Stadtwerkegeländes könnte ein Neubau enstehen. Rund 4,4 Millionen will das Land für dieses Grundstück zahlen. Die Verhandlungen haben sich jahrelang hingezogen. Ursprünglich hatten die Stadtwerke deutlich mehr Geld verlangt. Nun erwartet der Ausschussvorsitzende und parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Jochen Flackus, große Zustimmung zum Kauf des Grundstücks.

HWK hofft auf Gelände am Pingusson-Bau

Das gilt auch für den Verkauf einer Fläche vor dem Pingusson-Bau an die Handwerkskammer (HWK). Hier will die Kammer ihre Bildungseinrichtung erweitern und moderner aufstellen. Handwerkspräsident Bernd Wegner spricht von einem Startschuss für den Stadtteil Alt-Saarbrücken, wo sowohl bei der HTW als auch bei der Handwerkskammer neue Bildungseinrichtungen entsthen. Deshalb hoffe er, dass das Land bald auch über die Sanierung des Pingusson-Baus entscheide, damit die Aufbruchstimmung für den Stadtteil Alt-Saarbrücken nicht weiter getrübt werde.

In der kommenden Woche soll sich auch das Landtagsplenum mit den Grundstücksgeschäften auseinander setzen.

Über dieses Thema wurde auch in der "Region am Mittag" am 08.05.2019 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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