Faasend 2019 - Der Nachtumzug in Holz am 2. März (Foto: SR/Pasquale d'Angiolillo)

Wie finanzieren sich die Fastnachtsumzüge?

Lena Schmidtke   17.02.2020 | 07:01 Uhr

Fastnachtsumzüge gehörten zum Karneval dazu wie Kappensitzungen und Luftschlangen. Sie zu finanzieren ist aber gar nichts so einfach. Der SR hat sich in Holz und Lebach umgehört.

Die Kapellen kosten Geld, die "Guzzjer", der Sanitätsdienst, die Helferinnen und Helfer, die Straßen absperren, Zuwege ausweisen, die Kosten für die Reinigung, dann die Getränke: Das alles finanziert sich nicht mit den Beiträgen der Vereinsmitglieder.

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Erleuchteter Umzugswagen beim Nachtumzug in Holz.
Audio [SR 3, Lena Schmidtke, 17.02.2020, Länge: 03:18 Min.]
Erleuchteter Umzugswagen beim Nachtumzug in Holz.

Der "Carnevalsverein Lebach" finanziert seinen Fastnachts-Umzug mit einem Benefizessen. Zu dem sind alle Sponsoren eingeladen, sagt Vereinspräsident Thomas Bauer. Der Verein sei auf die Großzügigkeit derer angewiesen, die das Fastnachsts-Brauchtum pflegen wollen. Und die meisten Sponsoren zeigen sich tatsächlich großzügig: Gut 4000 Euro verdient der Verein mit seinem Benefizessen. Hinzu kommen Einnahmen aus Getränkeverkäufen und Eintrittsgelder zu Veranstaltungen.

Zur Finanzierung des Nachtumzuges in Holz verkauft der Verein "KV Hilaritas Holz" Ansteckbuttons. Hinzu kommen Sponsoren- und Eintrittsgelder zur Kappensitzung. Und schließlich wirken viele ehrenamtliche Helfer mit: bei der Planung, beim Umzug als Ansteckbuttonverkäufer, beim Aufräumen danach.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 17.02.2020 berichtet.

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