Ein "Letter of intent" für den Erlebnisort Reden

Der lange Weg zum touristischen Leuchtturm

Stephan Deppen   18.03.2021 | 13:00 Uhr

Am sogenannten Erlebnisort Reden soll sich in den nächsten Jahren einiges ändern - im Hinblick auf das Angebot, aber auch bei den Zuständigkeiten. Bisher hatte die landeseigene IndustrieKultur Saar (IKS) die Aufgabe, den ehemaligen Bergwerksstandort touristisch zu entwickeln. Nun geht diese Aufgabe im Wesentlichen auf den Landkreis Neunkirchen und die Gemeinde Schiffweiler über.

Diesmal haben sie den Zeitplan eingehalten: Im Dezember hatte die landeseigene IndustrieKultur Saar (IKS), erklärt, dass im ersten Quartal dieses Jahres durch IKS, Landkreis Neunkirchen, Gemeinde Schiffweiler und Landesregierung ein Standortmanagement für den Erlebnisort Reden "implementiert" werden solle. Am 18. März wurde nun der dazu ausgehandelte "Letter of intent" - also eine Absichtserklärung - unterzeichnet.

Eine neue kommunale Gesellschaft wird das neue Management einsetzen. Das Management wiederum soll dann ein nachhaltiges Tourismuskonzept erarbeiten und umsetzen, wie es in der Erklärung heißt.

Das dafür von Land, Landkreis Gemeinde, und IKS bereitgestellte Budget beträgt in diesem Jahr 225.000 Euro, in den Folgejahren 450.000 Euro. Ende 2023 soll dann überprüft werden, ob die Ziele erreicht werden konnten.

Vage Ziele

Die Bergehalde in Landsweiler-Reden (Foto: SR)
Die Bergehalde in Landsweiler-Reden

Was die konkreten Ziele sind, bleibt noch vage. Es darf vermutet werden, dass zunächst die beiden Probleme angegangen werden, die in den letzten Monaten vor allem für Diskussionen gesorgt hatten: die leerstehende Alm und die für viele unzureichende Barrierefreiheit des Haldenplateaus auf Reden.

Der Erlebnisort Reden soll dann zu einem touristischer Leuchttum im Saarland werden. Das war übrigens auch schon die Zielsetzung bei Beginn der Aktivitäten der IKS vor rund 20 Jahren.

Ein Thema in der "Rundschau" am 18.03.2021 auf SR 3 Saarlandwelle

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