Völklinger Rathaus (Foto: SR)

Bürgerzentren jetzt besser aufgestellt als im Frühjahr

Patrick Wiermer   25.11.2020 | 15:41 Uhr

Wer im Frühling einen Pass, einen Führerschein oder nur sein Auto anmelden wollte, musste oft wochenlang warten. Der Grund: die Corona-Pandemie. Da mussten auch die Verwaltungen sich ganz anders organisieren. Besonders schlimm war es in Völklingen. Die Mittelstadt war bei nach einer landesweiten Umfrage bei den Verwaltungen Schlusslicht bei der Terminvergabe. Wie sieht es in der zweiten Welle aus?

Bürgerbüros und Zulassungsstellen stellen sich besser auf
Audio [SR 3, Patrick Wiermer, 25.11.2020, Länge: 02:34 Min.]
Bürgerbüros und Zulassungsstellen stellen sich besser auf

Entspannt, so lautet das Fazit von SR-Reporter Patrick Wiermer. Die Kunden meinten, es sei heute schnell gegangen. Es sei sowohl mit der Terminvergabe gut gelaufen als auch mit der Wartezeit. Der Völklinger Bürgermeister Christof Sellen ist zuständig für die öffentlichen Einrichtungen, zu denen auch das Bürgerbüro gehört. Auch er zeigte sich entspannt.

Vor ein paar Monaten sah das noch anders auch. Da mussten die Bürgerinnen und Bürger satte fünf Wochen warten, etwa auf einen Termin für die KFZ-Zulassung. Ja, meint Sellen, es aber Beschwerden und auch Beleidigungen gegeben. Die Stadt habe dann das Gespräch mit den Bürgern gesucht. Der Grund für die langen Wartezeiten lag, wenig überraschend, in den Anlaufschwierigkeiten des Corona-Betriebs. Spontane Besuche im Bürgerbüro waren nicht mehr möglich, man brauchte einen Termin. Auf der einen Seite war es wichtig, den Betrieb und die Rechtsverordung in Einklang zu bringen.

Mittlerweile hat sich alles eingespielt, auch deswegen, weil Rückstände abgearbeitet und mehr Personal eingesetzt wurde. Und schließlich hat das Bürgerbüro die Beratungszeit verlängert. Die Bürger haben damit mehr Zeit, ihre Anliegen zu erledigen. Das System der Terminvergabe habe sich so gut bewährt, meint Sellen, dass er sich vorstellen könnte, es auch in die Nach-Corona-Zeit mitzunehmen.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Region am Nachmittag" auf SR 3 Saarlandwelle am 25.11.2020 berichtet.

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