Symbolbild Brexit (Foto: pixabay/daniel_diaz_bardillo)

Kein Austritt am 29. März

  22.03.2019 | 08:21 Uhr

Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben beschlossen den Brexit zunächst auf den 12. April zu verlegen. Wenn das britische Unterhaus nächste Woche dem Austrittsvertrag zustimmt, wird der Austritt noch weiter verschoben, maximal bis einen Tag vor der EU-Parlamentswahl, also den 22. Mai.

Falls das britische Unterhaus das Austrittsabkommen mit der EU bis zum 12. April immer noch nicht akzeptieren sollte, greife sofort der ungeregelte Brexit, erklärte Brüssel-Korrespondent Andreas Meyer-Feist im Gespräch mit SR-Moderatorin Katja Preißner. Sollte der Deal aber bis dahin angenommen werden, hätten die Briten immerhin bis zum 22. Mai, also einen Tag vor der EU-Parlamentswahl Zeit, um einen weichen Austritt zu regeln. "Spätestens in der nächsten Woche, in den nächsten Tagen muss eine Entscheidung in Westminster her. Und zwar eine Entscheidung für den Deal", fasst Meyer-Feist den Stand der Dinge nach dem EU-Gipfel zusammen.

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"Am 29.3. wird es keinen Brexit geben"
"Am 29.3. wird es keinen Brexit geben"
Das war eine lange Nacht in Brüssel bis beide Seiten zugestimmt hatten, wie es in Sachen Brexit weitergeht. Und auch eine kurze Nacht für Brüssel-Korrespondent Andreas Meyer-Feist. Für ihn die wichtigste Nachricht: Erstmal kein Brexit am 29. März. SR-Moderatorin Katja Preißner hat mit ihm gesprochen.

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Über dieses Thema wurde auch am 22.03.19 in "Guten Morgen" auf SR3-Saarlandwelle berichtet.

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