Rollstuhlfahrer (Foto: dpa)

Landeshauptstadt leistet sich hauptamtlichen Behindertenbeauftragten

Steffani Balle   05.09.2018 | 14:38 Uhr

Die Stadt Saarbrücken bekommt einen hauptamtlichen Behindertenbeauftragten. Das hat der Stadtrat mit den Stimmen von SPD, Linken und den Grünen beschlossen, die den Antrag initiiert hatten.

Damit werde eine wichtige Grundlage geschaffen, um die Interessen von Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Mobilitäts- und Kommunikationseinschränkungen sowie älteren Bürgern bestmöglich zu vertreten, so der sozialpolitische Sprecher der Grünenfraktion Brass. Die derzeitige ehrenamtliche Gesamtbehindertenbeauftragte der Stadt, Fuhrmann lobte die Entscheidung als wichtigen Schritt.

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"Eine Person allein ist noch zu wenig"
Audio [SR 3, (c) Gerd Heger, 05.09.2018, Länge: 04:16 Min.]
"Eine Person allein ist noch zu wenig"
Die Stadt Saarbrücken bekommt einen hauptamtlichen Behindertenbeauftragten. Das hat der Stadtrat mit den Stimmen von SPD, Linken und den Grünen beschlossen, die den Antrag initiiert hatten. SR 3-Moderator Gerd Heger spricht darüber mit der bisherigen und ehrenamtlichen Beauftrageten, Dunja Fuhrmann.

Allerdings dürfe das Amt keine Alibifunktion haben: Die Unabhängigkeit müsse gesichert sein, auch wenn die Stadt künftig der Dienstherr sei. Die Stadträte forderte sie im SR-Gespräch auf, sich mit der UN- Menschenrechtskonvention vertraut zu machen, damit diese die Forderungen des zukünftig hauptamtlichen Behindertenbeauftragten auch qualifiziert bewerten können.

Über dieses Thema wurde auch in der Rundschau am 05.09.18 berichtet.

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