Ulrich Commerçon und Armande LePellec Muller nach der Vertragsunterzeichnung (Foto: Lisa Huth)

Azubi-Kooperation mit Montpellier wird ausgeweitet

Lisa Huth   22.01.2019 | 08:26 Uhr

Das Angebot für Auszubildende, ins Ausland zu gehen, wird größer: Der Azubi-Austausch zwischen Saarbrücken und Montpellier wird ausgeweitet.

Köche, Azubis vom Bau, aus der Hotellerie, dem Energiesektor oder der Informationstechnik: Künftig kann eine große Bandbreite saarländischer Azubis für drei Monate nach Südfrankreich und umgekehrt ist möglich für junge Französischen und Franzosen ins Saarland zu kommen.

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Azubi-Austausch mit Montpellier wird ausgeweitet
Audio [SR 3, Lisa Huth, 22.01.2019, Länge: 00:46 Min.]
Azubi-Austausch mit Montpellier wird ausgeweitet

Der saarländische Wirtschaftsminister Commerçon unterschreibt am 22. Januar in Montpellier ein entsprechendes Abkommen mit dortigen Académie. Partner sind das TGBBZ 1 und 2 in Saarbrücken und zwei Berufsschulen, den "Lycées de Métiers“ Dhouda und Georges Frêche in Nîmes und Montpellier.

"Bessere Chancen für Azubis"

Die deutschen Jugendlichen lernen französische Werkstatteinrichtungen, Normen und Gesetze kennen. Im Gegenzug können französische Jugendliche im Saarland Praxisphasen absolvieren. Für Commerçon erhalten die Jugendlichen beider Länder so bessere berufliche Chancen.

Bislang gibt es zwei solcher Kooperation für Auszubildende: Saarbrücken mit Montpellier im Tourismus und zwischen St. Ingbert und Metz-Marly im Automobilsektor.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 22.01.2019 berichtet.

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