Generationen (Foto: dpa)

Familienfreundliche Kommunen

Interview: Eberhard Schilling - Familienministerin Monika Bachmann   21.02.2019 | 09:45 Uhr

Fünf saarländische Kommunen werden am 21. Februar vom Familienministerium mit dem Siegel „Familienfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Was das Siegel bedeutet, welche Kriterien die Kommunen erfüllen müssen und wo es grundsätzlich im Saarland im Hinblick auf Familienfreundlichkeit noch Verbesserungsbedarf gibt, das erläutert Familienministerin Monika Bachmann im Interview.

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Interview: "Man muss als Kommune schon einiges leisten"
Audio [SR 3, Interview: Eberhard Schilling, 21.02.2019, Länge: 03:11 Min.]
Interview: "Man muss als Kommune schon einiges leisten"

Was macht eine Kommune zu einer familienfreundlichen Kommune? Dazu gehöre, dass in der Kommune die Eigenständigkeit von Kindern und Jugendlichen sehr ernst genommen werde, aber ebenso, dass die Eigenständigkeit von Senioren gewährleistet sei - und zwar in der Gemeinde genau so wie in den Räten, sagt Familienministerin Monika Bachmann. Ein weiterer wichtiger Aspekt: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - und das auch in der eigenen Verwaltung.

Ebenso gehöre die aktive Teilnahme und Förderung aller Generationen in örtlichen Vereinen zum Kriterienkatalog für das Siegel "Familienfreundliche Kommune". Und das beziehe sich auf alle Familien, die in der Kommune leben - auch auf Migrantenfamilien und Familien in besonderen Belastungssituationen, sagt Bachmann.

Mit Blick auf die Familienpolitik insgesamt im Saarland räumt Bachmann ein, dass es noch in diversen Bereichen Verbesserungsbedarf gebe - zum Beispiel bei dem Thema " Arbeitszeiten" oder beim ÖPNV.

Über dieses Thema wurde auch in den "Bunten Funkminunten" am 21.02.2019 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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