Sie hat viel im Homeoffiche gearbeitet: Margit (Foto: SR/Karin Mayer)

Zurück ins Büro nach zwei Jahren Homeoffice?

Anders arbeiten: Homeoffice bleibt

Karin Mayer / Onlinefassung: Lisa Huth   27.04.2022 | 10:51 Uhr

Jahrzehntelang hat niemand daran gezweifelt: gearbeitet wird im Büro. Morgens steigt man dafür in sein Auto und steht im Stau. Viele Arbeitgeber haben Homeoffice abgelehnt. Im Frühjahr 2020 hat sich das schlagartig geändert. Für ein Viertel der Beschäftigten wurde arbeiten anders und bleibt es teilweise auch.

Margrit Zimmer-Schorr arbeitet bei Cosmos Direkt in Saarbrücken. Seit März 2020 war sie überwiegend im Homeoffice. Ihre Anfangsausstattung war ein Laptop, das ihr der Arbeitgeber für Dienstreisen zur Verfügung gestellt hatte.

Erst per Telefon dann per Videokonferenz

Das war zunächst mal wenig, denn Margrit Zimmer-Schorr ist zuständig für die Ausbildung von Beratern. Dazu gehören Schulungen und der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Der fand im Frühjahr 2020 über Telefon statt. Das war anstrengend, der direkte Austausch mit den Kollegen, das kurze Gespräch auf dem Flur, das alles war plötzlich weg.

Anders Arbeiten: Im Homeoffice bleiben
Audio [SR 3, Karin Mayer, 26.04.2022, Länge: 03:02 Min.]
Anders Arbeiten: Im Homeoffice bleiben
Jahrzehntelang hat niemand daran gezweifelt: gearbeitet wird im Büro. Morgens steigt man dafür in sein Auto und steht im Stau. Viele Arbeitgeber haben Homeoffice abgelehnt. Im Frühjahr 2020 hat sich das schlagartig geändert. Für ein Viertel der Beschäftigten wurde arbeiten anders und bleibt es teilweise auch.

Der Versicherer hat dann nachgerüstet und ein System für Videokonferenzen eingeführt. Das klappt inzwischen reibungslos. Für die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es ein Online-Programm. Margrit Zimmer-Schorr hat damit begonnen, aus der Ferne neue Kolleginnen und Kollegen einzustellen und auszubilden.

Ab Mai gilt eine 50/50-Regel

Inzwischen hat Margrit Zimmer-Schorr einen Bürostuhl für zuhause. Den hat sie sich selbst gekauft. Nach und nach hat sie die Ausstattung weiter verbessert. Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen klappt auch besser. Man sieht sich per Videokonferenz, telefoniert wird fast gar nicht mehr.

Das Homeoffice bleibt. Das ist klar bei Cosmos Direkt. Im Bereich von Margrit Zimmer-Schorr können die Beschäftigten künftig die Hälfte der Arbeitszeit zuhause arbeiten. Ab 1. Mai gilt die 50/50 Regel. Margrit freut sich trotzdem aufs Büro, für sie ist das immer auch ein Gewinn.


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Über dieses Thema hat auch die SR3 Region am Mittag vom 27.04.2022 berichtet.

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