Auslage mit verschiedenen Brotsorten (Foto: Pixabay)

Brot - ein Klassiker und voll im Trend

  16.10.2020 | 13:00 Uhr

Am 16. Oktober feiert der Weltverband der Bäcker und Konditoren (UIBC) den „Welttag des Brotes“. Damit soll die Bedeutung des Brotes für die Welternährung betont werden. In Deutschland erfreut sich dieses Grundnahrungsmittel einer einzigartigen Vielfalt. Und auch selber Backen ist wieder voll im Trend.

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Welttag des Brotes
Audio [SR 3, Simin Sadeghi, 16.10.2020, Länge: 02:40 Min.]
Welttag des Brotes

Im Saarland gibt es immer mehr kleine, neue Bäckereien, die wieder so backen, wie früher. Ganz zur Freude von Hans Jörg Kleinbauer, dem Landesinnungsmeister der Bäcker. Diese neue Generation von Bäckern lege sehr viel Wert auf Qualität und gehe wieder zurück zu den Ursprüngen, sag er. "Das heißt auch zurück zu alten Getreidearten", wie Dinkel oder Einkorn. Diese mit zu verarbeiten, seine Rezepte selbst zu kreieren, das mache schon viel Spaß.

Und diese "neue alte Back-Tradition" kommt auch bei den Menschen gut an, denn leckeres Brot gehört bei den meisten jeden Tag auf den Speiseplan.

Voll im Trend: Brot selbst backen

Seitdem Corona-Lockdown ist es wieder voll im Trend, sein Brot selbst zu backen. Und auch Hans Jörg Kleinbauer schätzt es, wenn Kunden ihr Brot selbst backen: "Die sind mir am liebsten, weil sie wissen, wie viel Arbeit dahinter steckt." Außerdem kann man dabei auch mal Neues ausprobieren, und zum Beispiel Gewürze zugeben. Das liege derzeit voll im Trend. Mit etwas Ingwer, Anis oder Koriander beispielsweise könne man seinem selbstgebackenen Brot eine ganz persönliche Note verleihen.

Bäcker vs. Supermarkt

Aber auch gekauftes Brot kann sehr gut schmecken. Beim Kauf im Supermarkt sollte man jedoch auf jeden Fall auf die Zutatenliste achten, rät Weimar-Ehl, Ernährungs-Expertin der Verbraucherzentrale des Saarlandes. Je kürzer sie sei, desto besser. Auch sollte man sich nicht täuschen lassen: Farbstoffe wie Zuckercouleur zum Beispiel können eine Art Vollkornbrot vortäuschen. Und wer Vollkornbrot will, sollte auch nicht zu Mehrkornbrot greifen. Denn diese Bezeichnung besagt nur, dass mehrere Sorten Getreide verwendet wurden - und vielleicht noch etwas Leinsamen.

Ein Thema in der "Region am Mittag" am 16.10.2020 auf SR 3 Saarlandwelle

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