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Eine "fast vergessene Kunst"

mit Informationen von Michael Friemel   01.09.2021 | 09:17 Uhr

Gibt es eine schönere Form als ein handgeschriebener Brief von jemand Liebem? Mittags dann an den Briefkasten zu gehen, ist ein bisschen wie Weihnachten. Eine Liebeserklärung an eine "fast vergessene Kunst" zum Welttag des Briefeschreibens am 1. September.

"Wenn man sich selbst fragt: 'Will ich einen Liebesbrief per Mail oder per Post bekommen', dann ist die Antwort doch längst klar", sagt Autor Titus Müller wenn er ans Briefeschreiben denkt. Er hat sogar ein ganzes Buch darüber verfasst: "Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens." Einen Brief schreibt man viel gewissenhafter meint er, Mails hätten immer etwas Flüchtiges und Bürohaftes, im Brief stecke einfach mehr Zeit. Man hat so auch einen anderen Draht zueinander, wenn man sich länger nicht gesehen hat oder miteinander telefoniert.

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Briefe schreiben: Eine "fast vergessene Kunst"
Briefe schreiben: Eine "fast vergessene Kunst"
Titus Müller hat das Buch "Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens" verfasst, mit ihm hat SR-Moderator Michael Friemel übers Briefeschreiben gesprochen.


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Über dieses Thema wurde am 01.09.2021 auch in "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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