Foto: Marie Kribelbauer/SR

Unterwegs mit Reinigungskräften

Mit Informationen von Marie Kribelbauer   07.11.2020 | 11:20 Uhr

Reinigungskräfte haben momentan alle Hände voll zu tun! Gerade in der Corona-Zeit wird vielen wieder bewusst, wie wichtig diese Alltagsheldinnen und -helden für die Hygiene und die Gesundheit sind. Dabei muss dieser Berufsstand für die Wertschätzung in der Gesellschaft kämpfen. SR 3-Reporterin Marie Kribelbauer hat ein Reinigungsteam in Blieskastel getroffen, dass trotzdem mit ganz viel Herz und Stolz putzt.

Unterwegs mit Reinigungskräften
Audio [SR 3, Marie Kribelbauer, 07.11.2020, Länge: 02:29 Min.]
Unterwegs mit Reinigungskräften

Putzkräfte haben einen schweren Job. Sie müssen den Dreck von anderen weg machen und das oft zu unangenehmen Arbeitszeiten, sagt Selina Formella, Geschäftsführerin der Homburger Gebäudereinigung GeSaar. Entweder putzen sie morgens in der Frühe oder mitten in der Nacht. Viele Raumpflegerinnen und Raumpfleger finden es traurig, dass ihre Arbeit oft keine Wertschätzung erfährt. Dabei, sagt Selina Formella, ist das Putzen nicht nur in der Coronakrise eine logistische Meisterleistung. Denn die Reinigungskräfte müssen verschiedene Lappen benutzen und mit System vorgehen, um nicht nur sauber sondern auch hygienisch zu putzen.

"Weltputzfrauentag" soll Annerkennung verleihen

Am Sonnatg ist "Weltputzfrauentag". Er wird seit 2004 gefeiert, ist allen Reinigungskräften gewidmet und soll ihrer Arbeit Anerkennung verleihen. Laut Tradition schenkt man den Reinigungskräften an diesem Tag eine weiße Rose. Wem das zu kitschig ist, der kann auch einfach mal so danke sagen, wenn er sie sieht - mit einem lieben Wort oder mit einem Lächeln. Auch das Reingigungsteam der GeSaar würde sich freuen, wenn dies öfter geschähe.

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