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Was macht Waldorfschulen im 21. Jahrhundert aus?

Simin Sadeghi   07.05.2019 | 07:14 Uhr

Freies Lernen statt Zucht und Drill. Vor hundert Jahren hat Rudolf Steiner die Waldorfpädagogik entwickelt. Seither haben sich Schulen auf der ganzen Welt gegründet, die danach lehren. Im Saarland wurden die Waldorfschulen in Altenkessel und Bexbach in den 70ern gegründet. Als Esoterik-Unterricht mit Stricken und Tanzen wird das Konzept heute noch belächelt. Was macht die Waldorfschulen im 21. Jahrhundert aus?

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Tanz und Theater in der Waldorfschule Altenkessel

Nicht nur kognitive Fächer: Das ist das Konzept der Waldorfschulen. Zwischen den klassischen Disziplinen wie Mathe, Deutsch oder Englisch gibt es in den Waldorfschulen, wie zum Beispiel in Bexbach oder Altenkessel, Fächer wie Eurythmie. Dabei geht es darum, Töne in Tanzbewegungen umzusetzen. Für die Schüler ist das entspannend, das Fach gibt ihnen Energie für die klassischen Fächer. Im Alltag kämpfen die Waldorfschüler gerade wegen dieses Fachs gegen Vorurteile. Das viel belächelte Tanzen des Namens gebe es so gar nicht, sagen sie.

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"Namentanzen gibt es nicht"
[SR 3, (c) Simin Sadeghi, 07.05.2019, Länge: 03:41 Min.]
"Namentanzen gibt es nicht"
SR-Reporterin Simin Sadeghi ist zur Waldorfschule nach Altenkessel gefahren.

Über dieses Thema wurde auch in "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 07.05.2019 berichtet.