Eine Frau trägt einen Schal um ihr Gesicht gewickelt (Foto: pixabay.com/Free-Photos)

Tipps gegen Vitamin-D-Mangel in Herbst und Winter

Mit Informationen von Lena Schmidtke   30.10.2021 | 07:20 Uhr

Der Mensch nimmt Vitamin D vor allem übers Sonnenlicht auf. Genauer: Über die UV-B-Strahlung im Licht. Im Herbst und Winter ist der Einfallswinkel des Lichts aber so, dass kein Vitamin D produziert wird. Fast 80 Prozent der Deutschen haben dann einen Vitamin D-Mangel. Was tun?

Tipps gegen Vitamin-D-Mangel in Herbst und Winter
Audio [SR 3, Lena Schmidtke , 30.10.2021, Länge: 04:04 Min.]
Tipps gegen Vitamin-D-Mangel in Herbst und Winter

Vitamin D ist wichtig für den Menschen. Es beugt etwa Krebserkrankungen vor, Infektionen und Stoffwechselerkrankungen wie Bluthochdruck. Eigentlich ist es kein Vitamin, sondern ein Hormon. Es kann vom Körper selbst hergestellt und muss nicht von außen zugeführt werden, kann aber nur hergestellt werden, wenn der Körper genügend UV-B-Strahlung aufnehmen kann.

Da das im Herbst und Winter nicht möglich ist, haben viele einen Vitamin D-Mangel. Einige wenige Nahrungsmittel können dem Körper Vitamin D liefern: fettiger Fisch oder einige Pilze. Möglich sind auch Vitamin D-Tabletten. Die gibt es im Drogeriemarkt, in der Apotheke oder im Internet.

Mindestens 20 Nanogramm pro Milliliter

Auch ein Solariumbesuch kann helfen. Das hängt allerdings von der technischen Ausstattung der Geräte ab. Ansonsten: Wenn die Sonne scheint, um die Mittagszeit möglichst viel draußen sein.

Wer wissen möchte, ob er oder sie einen Mangel hat, kann einen Bluttest machen. Der Wert sollte nach Einschätzung des Hautarztes Jörg Reichrath vom Universitätsklinikum in Homburg 20 Nanogramm pro Milliliter betragen. "30 wären noch günstiger."

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 30.10.2021 berichtet.

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