Nachbildung der Justitia neben einem Aktenstapel (Foto: dpa Bildfunk)

Urteil im tödlichen Nachbarschaftsstreit

Kollegengespräch Renate Wanninger/Gabor Filipp   28.01.2019 | 16:55 Uhr

Am frühen Abend des 13. November 2017 eskalierte in Perl ein Jahre langer Nachbarschaftsstreit zwischen zwei Luxemburgern. Eine 52-jährige Frau kam infolge zu Tode. Am 28. Januar gab es am Landgericht Saarbrücken nun das Urteil.

Bei dem Nachbarschaftsstreit soll es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen sein, in deren Folge der 53-jährige Mann seiner Nachbarin den Mund zugedrückt und sich auf ihrem Brustkorb gekniet haben soll. Die Frau wurde bewusstlos, atmete Blut ein und verstarb zwei Tage später im Krankenhaus. Vor dem Landgericht Saarbrücken wurde deshalb der Mann wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt.

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Kollegengespräch: "Der Verurteilte ist nur wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden"
Audio [SR 3, Kollegengespräch: Renate Wanninger/Garbor Filipp, 28.01.2019, Länge: 03:12 Min.]
Kollegengespräch: "Der Verurteilte ist nur wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden"

Am 28. Januar gab es am Landgericht Saarbrücken nun das Urteil: eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten und eine Geldstrafe von 9000 Euro. Wie das Gericht das Urteil begründet hat, das erläutert SR-Reporter Gabor Filipp im Kollegengespräch.

Ein Thema in der "Region am Nachmittag" am 28.01.2019 auf SR 3 Saarlandwelle

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