Terrorübung im Illtal-Gymnasium (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Terrorübung im Illtal-Gymnasium

Steffani Balle   03.11.2018 | 17:00 Uhr

Am Samstag hat am Illinger Gymnasium eine Großübung zur Terror-Abwehr stattgefunden. An der Übung nahmen rund 100 Polizisten, über 80 Rettungskräfte und mehr als 200 Statisten teil.

Das Szenario: Die Cafeteria der Schule wird am Tag des Schulfestes von bewaffneten Terroristen überfallen. Es gibt Tote und viele Verletzte und im Fortgang des Geschehens eine Geiselnahme. Aufgabe der Beteiligten: Dafür sorgen, dass Verletzte schnell versorgt, Geiseln befreit und die Täter gestellt werden.

Ziel des Einsatzes

Video [aktueller bericht am Samstag, 03.11.2018, Länge: 3:31 Min.]
Terrorübung am Illtal-Gymnasium in Illingen

Diese komplexe Gemengelage sollte so aufgelöst werden, dass es möglichst wenig zusätzlichen Schaden gibt, Verletzte schnell versorgt, die Geiseln befreit und die Täter gestellt werden. Die Verletzten sollten schnell und sinnvoll auf vier Kliniken im Land verteilt und dort notärztlich versorgt werden. Dabei standen die Ärzte vor der Herausforderung, Schuss- Verletzungen zu versorgen, die sie in ihrem Alltag so nicht bewältigen müssen.

Training unter möglichst realistischen Bedingungen

Die Übung hatten Innen- und Sozialministerium zusammen mit dem Homburger Notfall-Arzt Tim Pohlemann entwickelt. Unter möglichst realistischen Bedingungen sollten Polizisten, Feuerwehr, Rettungsdienst und Klinikärzte den Ernstfall trainieren. Das Illinger Gymnasium wurde zu diesem Zweck weiträumig abgesperrt.

Fotogalerie

Über dieses Thema wurde auch in der "Rundschau" am 03.11.2018 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

Artikel mit anderen teilen