Jan Ullrich (Foto: dpa)

"Er braucht unbedingt Hilfe von außen"

  11.08.2018 | 07:30 Uhr

Jan Ullrich war als Radfahr-Idol ja schon tief gefallen, aber es geht noch tiefer. Erst Tour de France-Sieger, dann des Dopings überführt und jetzt ein persönliches Drama auf offener Bühne. Am Freitag wurde er in Frankfurt vorübergehend festgenommen, weil er eine Frau in einem Frankfurter Hotel verletzt haben soll, später wurde der ehemalige Radprofi in eine Psychiatrie zwangseingewiesen. Der tragische Fall des Jan Ullrich - dazu im Studiogespräch: Roman Bonnaire, heute SR-Fernseh-Chef, damals, 1997, Teamleiter des ARD-Teams bei der Tour de France.

Vor gut zehn Jahren war Jan Ullrich der große gefeierte Radprofi. Dann: Dopingvorwürfe, Probleme im Privatleben, zuletzt Geschichten von Drogeneskapaden und jetzt der vorläufige Höhepunkt dieser Negativschlagzeilen: Jan Ullrich wurde in eine Psychiatrie zwangseingewiesen. Bei der Entlassung des ehemaligen Rad-Profis aus dem Polizeipräsidium in Frankfurt war es laut einer Polizeisprecherin zu einem nicht näher beschriebenen Zwischenfall gekommen.

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Studiogespräch: "Er braucht unbedingt Hilfe von außen"
Audio [SR 3, Studiogespräch: Katja Preißner/Jan Ullrich, 11.08.2018, Länge: 03:13 Min.]
Studiogespräch: "Er braucht unbedingt Hilfe von außen"

Unfassbar für viele, vor allem auch für die, die Jan Ullrich noch während seiner ruhmreichen Tour de France-Zeit erlebt haben. Zum Beispiel Roman Bonnaire, heute SR-Fernseh-Chef, 1997 Teamleiter des ARD-Teams bei der Tour de France. Wie er die Lage von Jan Ullrich einschätzt und wie er ihn früher als Radsportler erlebt hat, das erzählt er im Studiogespräch.

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