Der Umzug zu St. Martin in der Saarbrücker Pfarrei Christkönig (Foto: imago/Becker&Bredel)

Schwierige Pferdesuche zu St. Martin

Gerd Heger im Gespräch mit Stefan Hauch   08.11.2019 | 12:00 Uhr

St. Martin hoch zu Fuß - so heißt es immer öfter im Saarland. Denn immer seltener steht zu den alljährlichen Umzügen ein Pferd zur Verfügung. SR-Reporter Stefan Hauch ist selbst Pferdebesitzer und erklärt, warum das so ist.

Schwierige Pferdesuche zu St. Martin
Audio [SR 3, Stefan Hauch, 08.11.2019, Länge: 03:11 Min.]
Schwierige Pferdesuche zu St. Martin

Am 11. November wird auch im Saarland wieder das Sankt-Martins-Fest gefeiert - mit großem Feuer, Laternenumzügen, Gesang, Brezeln, Gänsebraten, Glühwein und natürlich mit dem Darsteller des Heiligen höchst selbst: St. Martin, römischer Soldat, Schutzheiliger der Armen, der seinen Mantel mit einem Bettler geteilt haben soll - hoch zu Ross. Letzteres gestaltet sich vierlerorts jedoch immer schwieriger. Denn es fehlt an geeigneten Pferden.

"Es braucht ein Pferd, das wesensfest ist"

Und das hat Gründe, wie Pferdebesitzer und SR-Rpeorter Stefan Hauch erklärt: Es brauche nicht nur geeignete Tranportmittel und Reiter, die auch Zeit haben, es brauche auch das richtige Pferd. Pferde seien Fluchttiere und brauchten deshalb viel Training und Erfahrung, um an einem öffentlichen Umzug mit all den Lichtern, Bewegungen und Umgebungsgeräuschen teilnehmen zu können. Solche Pferde würden allerdings immer seltener, so Hauch. Denn der Trend bei Reitern gehe zum Hallenpferd, das draußen nicht mehr ausgeritten werde. So werde es immer schwieriger, ein geeignetes, erfahrenes Pferd zu finden.

Ein Thema in der Sendung "Region am Mittag" vom 08.11.2019 auf SR 3 Saarlandwelle.

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