Simin und Elke in Lebach beim Putzen des Löwenzahns.  (Foto: Simin Sadeghi)

Das GuMo-Mobil geht "Bettzäächer" stechen

Simin Sadeghi   12.03.2020 | 08:11 Uhr

Überall auf saarländischen Wiesen wachsen derzeit Bettzäächer, Bettzääjer oder wie auch immer die Saarländer den Löwenzahn nennen. GuMo-Mobil-Reporterin Simin Sadeghi ist am frühen Morgen zu Elke nach Lebach gebraust, um die Hohe Kunst des Bettzäächer-Stechens zu erlernen.

Gestochener Löwenzahn kurz vor dem Putzen.
Audio [SR 3, Simin Sadeghi, 12.03.2020, Länge: 09:12 Min.]
Gestochener Löwenzahn kurz vor dem Putzen.

Zunächst musste natürlich geklärt werden, wie das Wort richtig auszusprechen ist. In Lebach heißt es Bettzäjer. Mit Eimer und zwei Messern ist sie mit Elke in die Wiese gestiefelt. Wichtig: Das Messer muss lang sein. Beim Stechen muss es nämlich gedreht werden, um die Wurzel abschneiden zu können.

Elke freut sich den ganzen Wiinter über schon auf die Bettzäjer. Sie ist seit Fastnacht schon ganz hibbelig. Es gebe nichts Besseres, um den Frühling zu beginnen. Natürlich muss er in der Wiese gestochen werden, weil der Geschmack viel intensiver ist, als der im Geschäft gekaufte.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 12.03.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja