Keine Entwarung nach Sprengfallen-Anschlägen in der Westpfalz

Keine Entwarung nach Sprengfallen-Anschlägen in der Westpfalz

Christoph Heck   15.03.2019 | 16:15 Uhr

Anfang März hatte eine Sprengfalle einen Arzt aus Enkenbach-Alsenborn in den Tod gerissen. Die Ermittler haben am 15. März bei einer Pressekonferenz weitere Details zum Täter und seinen Taten präsentiert.

Welches Motiv brachte den Landschaftsgärtner Bernhard Graumann aus Mehlingen dazu, Sprengfallen zu verstecken? Wieso wollte er damit Menschen töten? Woran ist er am Ende selbst gestorben? Diese und noch viele weitere Fragen beschäftigen die Menschen in der Westpfalz rund um Kaiserslautern seit Anfang März.

SWR.de
109 Menschen durch Rache von Gärtner gefährdet
Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern schließt nicht aus, dass im Fall des Landschaftsgärtners Graumann noch weitere Sprengfallen existieren. Potenziell gefährdet seien 109 Menschen gewesen.

Am 15. März wurde der aktuelle Stand der Ermittlungen der Öffentlichkeit präsentiert. Die wichtigste Botschaft dabei: Es könne noch keine Entwarnung gegeben werden. Auch wenn zahlreiche potenzielle Opfer und ihre Anwesen inzwischen überprüft wurden kann die Polizei nicht ausschließen, dass Graumann noch anderswo seine Sprengfallen versteckt hat. Durch zahlreiche Hinweise sei klar geworden, dass über Graumann mit über 100 Personen im Konflikt gestanden habe.

Über dieses Thema wurde auch in der "Region am Nachmittag" am 15.03.2019 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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