Getreideernte (Foto: dpa/Patrick Pleul)

Bauern machten weniger Verluste als bundesweit

Simin Sadeghi   22.08.2018 | 06:49 Uhr

In diesem Dürresommer ist vielen Bauern die Ernte auf den Feldern vertrocknet. Vor allem in Nord- und Ostdeutschland hoffen Betriebe auf Hilfen vom Bund. Heute gibt Bundesagrarministerin Julia Klöckner bekannt, wieviel Geld es gibt.

Eines ist jetzt schon klar: Von diesem "Dürrehilfspaket" kommt nichts ins Saarland. Die Einbußen liegen bei 15 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren. Das bedeutet ein Schaden 5,3 Millionen Euro und liegt somit unter dem Bundesdurchschnitt.

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Dürresommer: Das Saarland kam mit einem blauen Auge davon
Audio [SR 3, Simin Sadeghi, 22.08.2018, Länge: 03:47 Min.]
Dürresommer: Das Saarland kam mit einem blauen Auge davon

Der Bauernverband rät den Landwirten, sich "gemischt" aufzustellen, das heißt, unterschiedliche Früchte, Gemüse und Getreide anzubauen. So werde das Risiko verteilt. Außerdem rät Hans Lauer, der Hauptgeschäftsführer vom Bauernverband, früh zu säen, direkt zu düngen, den Pflanzenschutz optimal gestalten und früh ernten.

Reporterin Simin Sadeghi war auf den Äckern des Saarlandes unterwegs und hat erfahren, wie die Situation der saarländischen Bauern ist. Auch hier sind Kartoffel oder Äpfel kleiner als in anderen Jahren. Landwirt Erhard aus Niedaltdorf hat mehrere Einnahmequellen: Getreide, Milch, Mastvieh, da gleicht das eine das andere aus.


Saar-Bauern erwarten keine Dürrehilfen
Die saarländischen Landwirte rechnen nicht mit Dürrehilfen vom Bund. Nach Angaben des Bauernverbandes Saar hat es im Land keine großen Ernteausfälle wegen der anhaltenden Trockenheit gegeben.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 22.08.2018 berichtet.