Saarländer im Deutschland-Finale der World Robot Olympiade (Foto: SR/René Henkgen)

Zwei Saarländer in Deutschlandfinale der Robotermeisterschaften

mit Informationen von René Henkgen   16.09.2022 | 10:25 Uhr

Zwei junge Saarländer von der Maximilian Kolbe Schule in Wiebelskirchen haben einen selbstfahrenden Roboter programmiert und gebaut. Mit ihrem Projekt stehen sie nun im Deutschlandfinale der World Robot Olympiade - und könnten mit einem Sieg sogar ins Weltfinale einziehen.

Ganz gemütlich im Auto sitzen und sich vom Auto selbst durch die Gegend kutschieren lassen. Bis das autonome Fahren für uns Autofahrer alltäglich wird, dauert es sicherlich noch ein paar Jahre. Zwei, die schon an der Technik des autonomen Fahrens tüfteln, sind die beiden Zehntklässler Niko und Julian von der Maximilian-Kolbe-Schule in Wiebelskirchen.

Vor ein paar Wochen haben sie sich mit ihrem autonom-fahrenden Roboter schon beim Vorentscheid durchgesetzt – nun am Wochenende steht das große Deutschlandfinale bei der World Robot Olympiade in Chemnitz an. Wir haben sie bei den Vorbereitungen getroffen.

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Zwei Saarländer in Deutschlandfinale der Robotermeisterschaften
Audio [SR 3, René Henkgen, 16.09.2022, Länge: 02:31 Min.]
Zwei Saarländer in Deutschlandfinale der Robotermeisterschaften

Vor dem großen Finale                                       

Etliche Stunden haben die beiden in ihr Roboterauto investiert. Alles für das Deutschlandfinale der World Robot Olympiade Deutschland an diesem Wochenende. Ziel des Wettbewerbs ist es, dass das Roboterauto auf einem zufällig zusammengestellten Parcours selbstständig drei Runden fährt, ohne dabei die aufgestellten Hindernisse zu berühren.

Letzter Feinschliff

Noch läuft aber nicht alles nach Plan. Deshalb tüfteln die beiden zusammen mit Lehrer Martin Scheuren nochmal am Feinschliff. Niko kümmert sich um die Programmierung und Julian baut - ein Zusammenspiel, bei dem am Ende alles stimmen muss, damit das Auto die Hindernisse erkennt und sicher drei Runden lang umkurvt.

Ihr Lehrer Martin Scheuren ist auf jeden Fall mächtig stolz auf seine beiden Schüler: "Die Schüler arbeiten sehr sehr selbstständig. Beim Programmieren kann ich nicht so viel helfen. Mein Schüler kann das doch besser als ich." Vor allem die Rahmenbedingungen könne er vorgeben, die beiden unterstützen und motivieren.

Vor allem jetzt so kurz vor dem großen Finale. Falls sich die Jungs am Wochenende mit ihrem Roboterauto auch noch beim Deutschlandfinale durchsetzen – geht’s dann Anfang November zum großen Weltfinale nach Dortmund. Es heißt also: Daumen drücken.

Ein Thema in den "Bunten Funkminuten" am 16.09.2022 auf SR 3 Saarlandwelle.

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